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·7 July 2026
VfB Stuttgart muss nachlegen: Hendriks stoppt Vertragsgespräche

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·7 July 2026

Ramon Hendriks hat die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart auf Eis gelegt. Das aktuelle Angebot der Schwaben reicht dem Niederländer nicht, und ohne Zustimmung des Aufsichtsrats läuft nichts.
Wie Sky Sport berichtet, hat die Spielerseite von Hendriks die Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2028 laufenden Vertrags vorerst beendet. Der Grund liegt in den angebotenen Konditionen, die dem 24-Jährigen schlicht nicht ausreichen. Derzeit verdient Hendriks dem Vernehmen nach rund eine Million Euro Grundgehalt pro Jahr und gehört damit zu den am schlechtesten bezahlten Stammspielern im VfB-Kader. Das spiegelt seine Entwicklung in keiner Weise wider.
Damit die Gespräche wieder aufgenommen werden, müsste der VfB das Angebot deutlich nachbessern. Diese Entscheidung liegt jedoch nicht allein bei Vorstandschef Alexander Wehrle oder Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, sondern der Aufsichtsrat müsste ein verbessertes Angebot erst absegnen.
Hendriks war im Sommer 2024 für nur eine Million Euro von Feyenoord Rotterdam nach Stuttgart gewechselt und hat sich unter Trainer Sebastian Hoeneß in dieser Saison zur festen Größe entwickelt. In 50 Pflichtspielen erzielte er vier Assists und bildete gemeinsam mit Finn Jeltsch ein stabiles Abwehrduo. Mit 67,7 Prozent gewonnener Zweikämpfe hatte er die beste Quote aller Bundesliga-Innenverteidiger.
Borussia Dortmund führt Hendriks laut Kicker als ernsthaften Kandidaten für die Abwehr, nachdem Niclas Süle den Verein verlassen hat. Der VfB hält den Niederländer zwar intern für unverkäuflich, hat dem Vernehmen nach aber dennoch eine klare Schmerzgrenze definiert: Ab 50 Millionen Euro wären die Schwaben für Verkaufsgespräche offen. Ohne Ausstiegsklausel im Vertrag liegt die Verhandlungsmacht klar beim VfB.
Für Stuttgart wäre ein Abgang sportlich ein herber Verlust, finanziell jedoch ein enormer Gewinn. Aus einem Ein-Millionen-Euro-Transfer könnte ein 50-Millionen-Deal werden. Ob der Aufsichtsrat ein deutlich verbessertes Gehaltsangebot genehmigt und Hendriks damit in Bad Cannstatt hält, entscheidet sich in den kommenden Wochen.







































