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·16 May 2026
VfL Wolfsburg wartet auf Relegationsgegner: Hannover, Elversberg oder Paderborn?

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·16 May 2026

Der VfL Wolfsburg hat sich mit dem 3:1-Sieg beim FC St. Pauli in die Relegation gerettet. Jetzt beginnt das große Warten. Denn noch ist völlig offen, gegen wen die Wolfsburger in den beiden Entscheidungsspielen um den Bundesliga-Klassenerhalt antreten müssen.
Die Entscheidung fällt am Sonntag beim letzten Spieltag der 2. Bundesliga. Und dort ist die Lage fast genauso dramatisch wie zuvor im Tabellenkeller der Bundesliga. Alle Partien werden um 15.30 Uhr angepfiffen.
Vor dem Saisonfinale kämpfen noch drei Mannschaften um Platz zwei und Platz drei. Alle drei Teams stehen bei 59 Punkten.
Aktuell hat die SV Elversberg mit einer Tordifferenz von +22 die besten Karten auf den direkten Aufstieg und belegt Rang zwei. Dahinter folgt Hannover 96 auf dem Relegationsplatz mit +16. Der SC Paderborn 07 lauert mit +12 ebenfalls noch auf seine Chance.
Die Spannung könnte also kaum größer sein.
Besonders brisant wäre aus Wolfsburger Sicht ein Duell mit Hannover 96. Intern werde dieses niedersächsische Aufeinandertreffen laut einem Bericht der Bild seit Wochen als „Horrorszenario“ bezeichnet.
Und tatsächlich deutete auch die Reaktion von Dieter Hecking nach dem Klassenerhalt über Platz 16 an, dass ihm andere Gegner möglicherweise lieber wären.
Auf die Frage nach einem möglichen Duell mit Hannover reagierte der VfL-Trainer zunächst mit einem Schmunzeln und sagte dann: „Das war klar, dass das jetzt kommt…“
Anschließend blieb Hecking diplomatisch: „Es sind drei in der Verlosung. Dem, der direkt aufsteigt, gratuliere ich. Wir nehmen es so, wie es kommt.“
Ein Duell mit Hannover hätte für Hecking eine besondere Geschichte. Der Wolfsburger Trainer lebt in der Region Hannover und ist eng mit 96 verbunden.
Als Spieler stieg er mit Hannover einst in die 2. Bundesliga auf, später trainierte er die Niedersachsen mehrere Jahre in der Bundesliga. Noch heute pflegt Hecking gute Kontakte zum Verein.
Gerade deshalb hätte dieses Relegationsduell eine zusätzliche emotionale Brisanz.
Während Hecking bei der Gegnerfrage eher zurückhaltend wirkte, hätte Dzenan Pejcinovic offenbar nichts gegen ein Niedersachsen-Derby einzuwenden.
Der Wolfsburger Stürmer sagte nach dem Spiel in Hamburg: „Für viele wäre das in Niedersachsen ein cooles Duell mit kurzen Wegen. Aber wir sind bereit für jeden, der kommt.“
Auch Christian Eriksen wollte sich auf keinen Wunschgegner festlegen: „Das werden zwei harte Spiele. Aber wir wollten diese Spiele unbedingt in der Situation, in der wir waren. Es spielt keine Rolle, gegen wen wir spielen.“
Für Hannover geht es am letzten Zweitliga-Spieltag sogar noch um den direkten Aufstieg. Die Niedersachsen hoffen auf einen Patzer der Elversberger. Gleichzeitig muss Hannover aber auch nach hinten schauen, denn Paderborn kann die Roten noch von Platz drei verdrängen.
Der VfL Wolfsburg wird deshalb am Sonntag ganz genau auf die 2. Liga schauen. Danach steht fest, gegen wen die Grün-Weißen in zwei nervenaufreibenden Spielen um den Verbleib in der Bundesliga kämpfen müssen.
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