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·17 April 2026

Vorschau: Liverpool vor historischem Merseyside-Derby gegen Everton

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Everton gegen Liverpool – Premier-League-Vorschau

Datum: Sonntag, 19. April 2026

Spielort: Everton Stadium


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Anstoß: 14:00 GMT

Nach dem bitteren Aus in der Champions League und einer Saison, die immer weiter ins Chaos abdriftet, steht Liverpool nun vor einem der emotional aufgeladensten Spiele der gesamten Spielzeit. Die kurze Reise über den Stanley Park zu Everton kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – für ein Team, dem es an Selbstvertrauen, Struktur und Überzeugung fehlt.

Das ist längst nicht mehr nur ein Derby.

Es ist ein Test für Widerstandskraft, Identität und vielleicht auch für die letzte Glaubwürdigkeit eines scheiternden Projekts.

Liverpool geht in dieses Spiel in erschreckend schwacher Form, mit Auftritten, denen es an Intensität, Organisation und Klarheit fehlt. Der amtierende englische Meister wirkt inzwischen wie eine Mannschaft, die in jeder Phase des Spiels verunsichert ist.

Und gegen ein wiedererstarktes Everton ist das eine gefährliche Kombination.

Liverpool: Eine Mannschaft ohne Richtung

Die größte Sorge rund um Liverpool sind nicht nur die Ergebnisse – sondern die Art und Weise, wie sie zustande kommen.

Das ist eine Mannschaft, die unfit, schlecht gecoacht und strukturell kaputt wirkt. Die Abläufe sind unklar, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen inkonstant, und die Entscheidungen auf wie neben dem Platz werfen weiter Fragen auf.

Unter Arne Slot ist aus dem, was eigentlich eine Fortsetzung von Spitzenstandards sein sollte, stattdessen ein deutlicher Niedergang geworden.

Die Verletzung von Hugo Ekitike verschärft die Probleme zusätzlich. Ein Achillessehnenriss, der ihn bis zu zehn Monate außer Gefecht setzt, nimmt eine weitere Option in der Offensive weg und unterstreicht erneut die körperliche Anfälligkeit im Kader. Es ist der nächste Rückschlag in einer Saison voller Rückschläge.

Mohamed Salah wird voraussichtlich in die Startelf zurückkehren, und seine Präsenz wird entscheidend sein. In einer Mannschaft ohne Selbstvertrauen bleibt er der eine Spieler, der mit einem Moment den Unterschied machen kann. Doch sich nur auf individuelle Klasse zu verlassen, ist zu einem wiederkehrenden – und fehlerhaften – Muster geworden.

Im Mittelfeld bleiben die Probleme bestehen.

Alexis Mac Allister bringt Ruhe ins Spiel, es fehlt ihm aber an der Physis, um zu dominieren, während Ryan Gravenberch sowohl in seiner Defensivpositionierung als auch in seinem generellen Einfluss weiter zu inkonstant ist. Gegen ein motiviertes und strukturiertes Everton könnte dieses Mittelfeldduell erneut verloren sein, noch bevor es wirklich begonnen hat.

Defensiv wird die Führungsstärke von Virgil van Dijk auf die Probe gestellt. Die Organisation war nicht konstant vorhanden, und gegen eine Mannschaft, die von Energie und Atmosphäre leben wird, wird jedes Zögern bestraft.

Es geht längst nicht mehr um Taktik.

Es geht darum, ob diese Gruppe noch genug Kampfgeist findet, um konkurrenzfähig zu sein.

Everton: Wiederbelebt und bereit

Unter David Moyes hat Everton etwas wiedergefunden, was Liverpool verloren hat – Klarheit.

Die Mannschaft ist organisiert, diszipliniert und kennt ihre Stärken ganz genau. Das neue Stadion hat zusätzliche Energie gebracht, die Fans glauben wieder daran, und die Spieler antworten mit Leistungen, die genau das widerspiegeln.

Das ist keine Mannschaft, die von diesem Anlass eingeschüchtert sein wird.

Sie wird mit klarer Absicht pressen, strukturiert verteidigen und versuchen, Liverpools Schwächen auszunutzen – besonders im Umschaltspiel und in den Räumen im Mittelfeld. Wo Liverpool zögert, wird Everton zugreifen. Wo Liverpool unsicher wirkt, wird Everton entschlossen auftreten.

Dieser Kontrast könnte das Spiel prägen.

Denn während Liverpool noch nach Antworten sucht, scheint Everton seine bereits gefunden zu haben.

Und in einem Derby ist dieser psychologische Vorteil von Bedeutung.

Voraussichtliche Liverpool-Startelf (4-2-3-1)

TW – Giorgi Mamardashvili

RV – Jeremie Frimpong

IV – Ibrahima Konaté

IV – Virgil van Dijk (C)

LV – Andy Robertson

ZM – Alexis Mac Allister

ZM – Ryan Gravenberch

OM – Dominik Szoboszlai

RA – Mohamed Salah

LA – Florian Wirtz

MS – Cody Gakpo

Schlusswort

Das wirkt bedrohlich.

Liverpool, einst dominant, reist nun als Mannschaft an, der es an Identität und Selbstvertrauen fehlt. Everton, einst in Schwierigkeiten, wirkt unter David Moyes nun organisiert und voller Energie.

Form, Struktur und Momentum zeigen alle in dieselbe Richtung.

Falls Liverpool keine Antwort findet – und nach den jüngsten Eindrücken wirkt das wahrscheinlich –, dann würde eine weitere Niederlage nicht nur die Hoffnungen auf die Top Fünf beschädigen.

Sie könnte auch eine unausweichliche Entscheidung näher rücken lassen.

Denn auch wenn einige weiterhin davon ausgehen, dass Arne Slot bleiben wird, machen Leistungen wie diese das immer schwerer zu rechtfertigen.

Bei Derbys geht es um mehr als nur Form.

Aber im Moment erzählt die Form eine sehr klare Geschichte.

Steven Smiths Ergebnisprognose:

Everton 2 – 0 Liverpool

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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