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·16 April 2026
"Wäre ein Riesenbrett": Zieht Paderborn in Hannover davon?

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Vier Punkte beträgt der Vorsprung vom SC Paderborn 07 zum Drittplatzierten aus Hannover. Und genau dorthin fährt die Mannschaft von Ralf Kettemann am Samstag (20:30 Uhr). Eine Luxussituation, wie der Cheftrainer fand, denn im Erfolgsfall könnten die Ostwestfalen bereits einen großen Schritt zur Bundesliga machen. Doch die Hinrunde gilt als Warnung.
Das Restsprogramm vom SC Paderborn ist hart, denn angefangen mit Hannover 96 treffen die Ostwestfalen noch auf alle Konkurrenten im Aufstiegskampf. Darauf fühlte sich Ralf Kettemann inzwischen aber gut vorbereitet. "Ja, auf jeden Fall. Das ist es, was ich empfinde. Dass die Brust breit ist", bestätigte der 39-Jährige vor den Wochen der Wahrheit, die an der Pader anstehen. Mit den jungen Hungrigen und der nötigen Effizienz spielte sich Paderborn in die komfortable Ausgangslage. "Aber wir wissen ja auch, dass da jetzt wenige Kantersiege dabei waren. Es war immer auf Messers Schneide", warnte Kettemann vor Leichtsinn.
In den direkten Duellen wollte der SCP07-Coach lieber die Chance als das Risiko sehen. "Final können wir das in ein paar Wochen sagen, aber ich habe das absolute Gefühl, dass wir bereit sind", betonte der Cheftrainer noch einmal. Und nahm sich selbst in die Pflicht. Denn in der Hinrunde holte Paderborn aus den Aufeinandertreffen mit den Konkurrenten nur einen Zähler. "Jetzt können wir auch im Trainerteam zeigen, dass wir einen Schritt weiter sind. Wir können zeigen, dass wir aus der Hinrunde gelernt haben und den Jungs noch einmal ein bisschen mehr an die Hand geben können, um mehr Punkte aus den Partien zu holen." Ein Mix aus Lockerheit und Anspannung soll helfen.
Neben den Langzeitverletzten wird lediglich Mattes Hansen aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Santiago Castaneda wird wiederum aus selbiger zurückkehren. In Hannover wird es auf jeden Mann ankommen, dessen war sich Kettemann bewusst. Und trotzdem hob der 39-Jährige erst einmal hervor, in welcher Luxussituation sich der SCP07 befindet. "Wenn wir das Ding für uns entscheiden, dann wären das schon sieben Punkte auf Hannover bei nur noch vier Spielen. Das wäre natürlich ein Riesenbrett", rechnete der 39-Jährige vor. "Sollte man es verlieren, dann wären wir immer noch einen Punkt vor. Und hätten immer noch vier Spiele."
Ein gutes Spiel bei den Niedersachsen wird daher die erste Prämisse für Kettemann sein. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Hinrunde eben nicht so gut gegen die Konkurrenten lief. "Es wäre schon wichtig, jetzt mal direkt zu zeigen, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir sind gewappnet und können auch gegen die Top-Teams unsere Punkte holen. Dass wir nämlich mitspielen können, davon bin ich überzeugt." Auch, wenn der SCP07 dafür an seine Grenzen gehen muss. Doch dazu scheinen die Ostwestfalen angesichts von neun Spielen am Stück ohne Niederlage allemal fähig zu sein.









































