FC Bayern München
·22 April 2026
Wer wird Bayern-Gegner im DFB-Pokal-Finale 2026?

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Schwaben oder Badener? Auf wen die Bayern am 23. Mai im DFB-Pokal-Finale im Berliner Olympiastadion treffen, entscheidet sich am Donnerstagabend (20:45 Uhr) im zweiten Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg. Die für den Pokal ungewöhnliche Anstoßzeit war der Terminierung in der Bundesliga geschuldet, wo beide Teams noch am vergangenen Sonntag im Einsatz waren. fcbayern.com blickt auf die möglichen Gegner.
Kommt es zum vierten Aufeinandertreffen mit dem VfB in dieser Saison? Nach dem Erfolg im Franz Beckenbauer Supercup (2:1) zu Saisonbeginn entschieden die Münchner auch die beiden Bundesliga-Begegnungen mit Stuttgart in dieser Spielzeit für sich (5:0 in Stuttgart und 4:2 in München) und bauten ihre Serie gegen die Schwaben wettbewerbsübergreifend schon auf fünf Siege in Folge aus. Auch im DFB-Pokal behielt der FCB meist die Oberhand gegen den VfB. In zehn Vergleichen hatte der Rekordpokalsieger aus München nur einmal das Nachsehen: Im Achtelfinale 1990 mit 0:3 im Neckarstadion. Ansonsten dominierte der FCB das prestigeträchtige Aufeinandertreffen, viermal sogar ohne Gegentreffer und stets ohne in die Verlängerung oder gar ins Elfmeterschießen zu müssen. Unvergessen sind natürlich die beiden Duelle im Endspiel: 1986 gewannen die Münchner den Pokal nach einem Dreierpack von Roland Wohlfarth und zwei Toren von Michael Rummenige mit 5:2. 2013 machten sie durch den 3:2-Finalerfolg (Tore: zweimal Mario Gómez sowie Thomas Müller) sogar das erste Triple der Vereinshistorie perfekt.
Dass es Stuttgart im Finale aber auch besser kann, hat der Titelverteidiger nicht zuletzt im Vorjahr (4:2 gegen Arminia Bielefeld) bewiesen. Auf dem Weg ins diesjährige Halbfinale setzte sich das Team von Sebastian Hoeneß zunächst in der 1. Runde mit 8:7 i.E. bei Zweitligist Eintracht Braunschweig durch, danach jeweils mit 2:0 in Mainz und in Bochum sowie zuletzt im Viertelfinale mit 3:0 bei Holstein Kiel. In der Bundesliga sind die Stuttgarter als aktueller Tabellenvierter zudem auf Champions League-Kurs.
Treffen die beiden letzten verbliebenen Europapokalteilnehmer in Berlin aufeinander? Der SC Freiburg könnte nicht nur zum zweiten Mal nach 2022 in das DFB-Pokal-Endspiel einzuziehen, sondern hat als Europa League-Halbfinalist auch noch die historische Chance auf das erste internationale Finale der Vereinsgeschichte. Auf dem Weg unter die besten vier Teams im diesjährigen Pokalwettbewerb schalteten die Südbadener zunächst die Sportfreunde Lotte (2:0), Fortuna Düsseldorf (3:1) und den SV Darmstadt 98 aus, ehe sie im Viertelfinale bereits Berliner Luft schnupperten. Beim Zweitligisten Hertha BSC hatte das Team von Julian Schubert am Endspielort Olympiastadion aber schwer zu kämpfen und erst im Elfmeterschießen gelang der Einzug in die nächste Runde.
Im Duell mit dem FC Bayern hatte Freiburg zuletzt aber meist das Nachsehen. Der einzige Erfolg gegen den FCB in den jüngsten 21 Pflichtspielbegegnungen gelang aber ausgerechnet im DFB-Pokal-Viertelfinale 2022/23, als der SCF überraschend mit 2:1 in der Allianz Arena gewann. Das zuvor einzige Aufeinandertreffen im Wettbewerb ging jedoch deutlich an die Bayern. Im Viertelfinale 2004/05 schossen die Bayern den späteren Bundesliga-Absteiger mit 7:0 aus dem Rennen. Am Scheibenschießen im Breisgau beteiligten sich dreimal Claudio Pizarro, einmal Michael Ballack und einmal Roy Makkay – dann stand es nach 39 Minuten bereits 5:0. Nochmal Pizarro und einmal Vahid Hashemian sorgten für den Endstand.
So machten die Bayern den Finaleinzug in Leverkusen perfekt:









































