Yildiz blickt auf Abgang zurück: „Gab viele Probleme mit Bayern“ | OneFootball

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·20 March 2026

Yildiz blickt auf Abgang zurück: „Gab viele Probleme mit Bayern“

Article image:Yildiz blickt auf Abgang zurück: „Gab viele Probleme mit Bayern“

Mittlerweile gehört Kenan Yildiz zu den besten Spielern auf seiner Position. Seinen Abgang vor dreieinhalb Jahren vom FC Bayern nach Turin bereut der 20-Jährige keineswegs. 

39 Pflichtspiele, zehn Tore, zehn Vorlagen – das ist die Statistik des 20-jährigen Kenan Yildiz in der laufenden Saison. Der türkische Nationalspieler gehört damit zu den besten Scorern der Serie A, hat sich ohnehin zu einem der spannendsten Offensivnamen in Europa entwickelt.


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Doch die hohe Wertschätzung, welche Yildiz im Piemont in seinem Verein, wie auch vom türkischen Verband spürt, gab es für den jungen Spieler nicht in seiner ganzen Karriere. In München etwa, wo Yildiz ganze elf Jahre lang spielte, ehe der Wechsel in die Turiner U19 erfolgte, hatte es der gebürtige Regensburger nie ganz leicht.

Yildiz über Bayern-Zeit: „Nie ihr Vertrauen gespürt“

Gegenüber dem Corriere dello Sport sagte der Stürmer nun: „Es gab viele Probleme mit Bayern. Ich war elf Jahre lang dort, habe aber nie ihr Vertrauen gespürt. Es gab immer jemanden, der besser war als ich. Deshalb war es leicht, den FC Bayern zu verlassen“. Große Wehmut scheint Yildiz bei Gedanken an seinen Bayern-Abgang also nicht zu spüren.

Und retrospektiv betrachtet scheint der Wechsel für den jungen Offensivspieler voll aufgegangen zu sein. Erst jüngst verlängerte der 20-Jährige seinen Vertrag bei Juventus bis 2030, der Marktwert liegt indessen mittlerweile bei rund 75 Millionen Euro. Auch für die türkische Nationalmannschaft absolvierte der Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter bereits 26 Länderspiele, erzielte in denen fünf Tore.

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Foto: Getty Images

Auch für den DFB wäre der Turin-Star folglich spielberechtigt gewesen, doch auch hier entschied sich Yildiz aufgrund mangelndes Vertrauens gegen Deutschland. Im Gespräch mit der italienischen Zeitung sagte er: „In Deutschland wurde ich als nicht gut genug angesehen, sie haben immer andere Spieler nominiert. Deshalb habe ich mich für die türkische Nationalmannschaft entschieden.“

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