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·20 March 2026

Zoff mit Spielerberatern: Bayern-Patron Hoeneß kündigt Maßnahmen an

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Uli Hoeneß hat erneut scharf gegen die Spielerberater im Profifußball ausgeteilt – und dabei deutlich gemacht, dass der FC Bayern künftig härter gegen ausufernde Provisionen vorgehen will.

Der Ehrenpräsident des Rekordmeisters gilt seit Jahren als einer der größten Kritiker der Beraterbranche. Nun hat der 74-Jährige seine Haltung bekräftigt – und gleichzeitig konkrete Maßnahmen in Aussicht gestellt.


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Am Rande einer Veranstaltung wurde Hoeneß deutlich: „Wenn ein Spieler heute ins Ausland geht oder aus dem Ausland kommt, braucht er einen Berater. Es gibt sehr viele seriöse Berater, und es gibt sehr viele Halsabschneider.“

Hoeneß kündigt Bayern-Kurswechsel an

Vor allem die Entwicklung der vergangenen Jahre stößt Hoeneß zunehmend auf. Die steigenden Summen, die Berater im Zuge von Transfers kassieren, sind für ihn ein zentraler Kritikpunkt. „Teilweise gibt es für drei Mittagessen zehn Millionen, das kann es nicht sein“, polterte der Bayern-Patron.

Intern wird das Thema an der Säbener Straße bereits intensiv diskutiert. Hoeneß kündigte an, dass der Klub künftig eine klarere Linie verfolgen will: „Man wird in Zukunft versuchen, ein Konzept zu entwickeln, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen.“

Konkrete Details ließ der langjährige Bayern-Manager zwar offen, doch die Richtung ist klar. Der FC Bayern möchte sich nicht länger auf jeden Preis in Verhandlungen treiben lassen.

Klare Kampfansage an die Branche

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Foto: IMAGO

Die Aussagen fügen sich in eine lange Reihe von Hoeneß-Kritik an der Beraterwelt ein. Immer wieder hatte er in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass Agenten zu viel Einfluss im modernen Fußball gewonnen hätten.

Bereits zuletzt hatte er betont: „Wir werden verstärkt ‚Nein‘ sagen und diesen Wahnsinn nicht mitmachen.“

Dass diese Haltung auch intern für Diskussionen sorgt, zeigt sich an vergangenen Vertragsverhandlungen, etwa rund um Dayot Upamecano. Hier sollen auch Beraterforderungen eine Rolle gespielt haben.

Hoeneß bleibt damit seiner Linie treu: Für ihn steht fest, dass der FC Bayern wirtschaftliche Vernunft über kurzfristige Kompromisse stellen muss. Die Botschaft ist unmissverständlich – und richtet sich direkt an die mächtigen Akteure im Hintergrund des Transfergeschäfts.

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