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·12 de junio de 2026

1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

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1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

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Simon Bartsch

12 Juni, 2026

Kein Verkaufsdruck, aber große Abhängigkeiten: Der 1. FC Köln hat sich zur Causa Said El Mala und einem möglichen Verkauf von Jakub Kaminski geäußert. Präsident Jörn Stobbe und Geschäftsführer Philipp Türoff geben Einblick in die Transferstrategie – und erklären, warum der FC diesmal bei sich bleibt.

Said El Mala hat das Angebot für Brentford abgelehnt. Weitere Angebote liegen für den Youngster noch nicht vor. Das kann sich jederzeit ändern. Und dazu äußerten sich nun die FC-Verantwortlichen.

Said El Mala ist nach wie vor international sehr begehrt

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Acht Abgänge, zwei sichere Kaufoptionen und eine kurz vor dem Abschluss. Der ganz große Wurf auf dem Transfermarkt steht aber noch aus. Während die Konkurrenz die ersten Spieler unter Vertrag genommen hat, passiert beim FC bislang auf der Zugangsseite noch wenig. „Wir sind gerade dabei, eine ganz ganz starke Truppe zusammenzustellen, mit der wir in der nächsten Saison den Klassenerhalt schaffen“, sagte FC-Präsident Jörn Stobbe am Freitag in einer Medienrunde. Allerdings spielt bei der weiteren Planung die Causa Said El Mala eine große Rolle. Der Spieler soll dem FC im Falle des Verkaufs eine hohe Ablöse einbringen, die ganz andere Möglichkeiten eröffnet. Aktuell liegen keine konkreten Angebote vor, doch das kann sich jederzeit ändern. „Dass wir als 1. FC Köln eben nicht sagen, wir halten alle Stammspieler ist auch klar. Dass wir ab und an Spieler verkaufen müssen, ist nun unser Konzept“, so der Präsident weiter. „Wir werden weiterhin einen ganz soliden Finanzweg beschreiten. Ich als Fan kann mir sehr gut vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns belassen. Die Frage ist aber auch, was will der Spieler, was will die Familie und wie wollen wir das weiterentwickeln.“

„Wir haben keine Not“

Die Historie ist bislang: Said El Mala hat nach seiner starken Saison beim FC den Wunsch hinterlegt, den Verein Richtung England zu verlassen. Die Kölner Verantwortlichen unterstützten die Familie El Mala bei diesem Vorhaben und führten schließlich Gespräche mit Brentford. Eine Einigung wurde erzielt und der Spieler sagte dem englischen Club ab. Nun steht die Frage im Raum, wie es für den Verein und den Spieler weitergeht. „Wir reden da über einen Sachverhalt, der strategisch für uns klar ist. Da ist im Juni bereits ein Vorstoß passiert. Doch der Markt für Said ist nach der Leistung sehr viel größer als eben nur ein Vorstoß“, sagte Philipp Türoff. „Wir haben allen Grund dazu, den Ball flach zu halten. Genauso wie die Familie entscheiden muss, was für Said das beste ist, können wir das auch, weil wir vertraglich in einer guten Position sind und auch unsere Vorstellungen entwickeln können, wenn es dazu käme, wenn er uns verlässt. So ist das Spiel und das werden wir in aller Ruhe machen.“

Dabei wollen die Kölner vollkommen bei sich bleiben, es besteht kein dringender Handlungsbedarf. „Wir haben keine Not, dass wir es tun müssen. Wenn dann der Moment gekommen ist, eine Entscheidung zu treffen und da muss das für die Familie auch stimmen, dann werden wir das machen“, so Türoff weiter.

„Natürlich spielt der für uns eine Rolle“

Zuletzt gab es die Vermutung, der FC würde eine Zeitgrenze setzen, nach der der Spieler nicht mehr verkauft werden wird. Allerdings erklärte Türoff nun, dass ein Verkauf am letzten Tag des Transferfensters durchaus möglich sei. „Wir legen uns da nicht eine Geschichte zurecht, dass man in so eine Dynamik am letzten Tag geht. Aber bei solchen Transfers in der absoluten Spitze ist das manchmal so“, so der Geschäftsführer, der das Beispiel Nick Woltemade aus der Vorsaison nennt. „Das wollen wir nicht und das ist auch nicht gut für uns. Das ist keine seriöse und solide Planung. Aber wenn solche Szenarien passieren, muss man darauf vorbereitet sein.“

Der FC sei nun deutlich stabiler aufgestellt und eben nicht von diesem Transfer abhängig. „Natürlich spielt der für uns eine Rolle. Handlungsspielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“, so Türoff weiter. Unter anderem rücken Leihgeschäfte wieder in den Fokus. „Leihspieler waren in der Vergangenheit ein wichtiges Element, die werden das auch jetzt wieder sein.“ Der Geschäftsführer weist neben dem wirtschaftlichen Faktor auch auf eine gewisse Flexibilität hin. „Wir haben eine Planung, die völlig unabhängig von Transfererlösen eine Kaderentwicklung zulässt. Wenn auf dem Transfermarkt was passiert, haben wir auch diese Szenarien.“

Das gilt auch für einen möglichen Verkauf von Jakub Kaminski. Ob es mittlerweile konkrete Angebote für den Polen gibt, wollten die Kölner Verantwortlichen nicht sagen. Ein Dementi gab es aber auch nicht. Nur klar sei: „Wenn wir Spieler verkaufen, müssen wir das kompensieren“, sagte Stobbe.


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