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·11 de abril de 2026
2. Bundesliga: Dresden siegt in Nürnberg – Herthas Aufstiegstraum geplatzt?

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Drei Spiele fanden am Samstagmittag in der 2. Bundesliga statt. Dabei war Hertha BSC zuhause im Einsatz gegen den 1. FC Kaiserslautern und wollte die kürzlich dann doch wieder aufgekommenen Aufstiegsambitionen untermauern.
Doch bei Hertha wusste man, dass der FCK ein gefährlicher Gegner werden kann. Das wollten die Pfälzer auch unter Beweis stellen. Zudem war Dynamo Dresden zu Gast in Nürnberg und Preußen Münster hatte es mit Greuther Fürth zu tun.
Bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC haben die leisen Hoffnungen auf einen Aufstieg einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Die Berliner verloren ihr Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 (0:0) und verlieren nach der ersten Niederlage seit Ende Februar vorerst wieder den Anschluss an die Aufstiegsränge. Mergim Berisha (47.) traf für den FCK.
Fünf Spieltage vor Saisonende hat die Hertha auf Platz sechs zunächst fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, jedoch sind alle fünf Spitzenteams an diesem Wochenende noch im Einsatz – teils auch in direkten Duellen. In den vergangenen Wochen hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl mit vier Siegen aus fünf Spielen die schon verloren geglaubte Chance auf eine Bundesliga-Rückkehr am Leben gehalten.
Im Olympiastadion übernahm die Hertha früh die Kontrolle. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber klar überlegen, wurden jedoch zu selten wirklich gefährlich. Vom FCK kam lange nichts, erst kurz vor der Pause hatte Marlon Ritter (43.) den ersten Abschluss der Gäste.
Der zweite saß dann direkt. Nach einer Ecke von Ritter fand der Ball etwas glücklich den Weg zum völlig freistehenden Berisha, der aus kurzer Distanz traf. In der Folge trat der FCK deutlich offensiver auf als noch in der ersten Halbzeit, Hertha-Trainer Leitl reagierte nach rund einer Stunde mit einem Dreifach-Wechsel – ohne Erfolg.
Nach den Krawallen vor einer Woche hat Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga immerhin sportlich wieder positive Schlagzeilen geschrieben und einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf gefeiert. Die Mannschaft von Thomas Stamm gewann beim 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) und verschaffte sich im Keller ein wenig Luft.
Ein Eigentor von Henri Koudossou brachte Dresden in der 56. Minute in Führung. Ben Bobzien machte spät alles klar (83.). Der Club verpasste so die Chance, sich den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.
Die Partie sei „sportlich elementar wichtig“, sagte Dynamo-Geschäftsführer Sören Gonther bei Sky. 45.000 Fans im ausverkauften Max-Morlock-Stadion, darunter 10.000 aus Dresden, sahen eine umkämpfte erste Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten, aber ohne Tor. Das gab es auf kuriose Weise nach dem Wechsel: Koudossou lenkte unbedrängt eine Hereingabe von Vincent Vermeij ins eigene Tor. Der Club drängte nun auf den Ausgleich, Dresden konterte – mit Erfolg.
Die Partie war als Hochrisikospiel eingestuft worden. Erst vergangene Woche hatten zahlreiche vermummte Dynamo-Fans beim Spiel gegen Hertha BSC für schwere Krawalle gesorgt. „Das war schwierig für uns. Wir waren geschockt. Diese Woche gab es viele Gespräche. Wir machen das, was wir tun können“, sagte Gonther vor dem Spiel.
Allerdings hatte es in der Nacht vor der Partie eine Auseinandersetzung zwischen rund 200 Anhängern von Dynamo und des FCN gegeben. Einsatzbeamte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei verhinderten eine Schlägerei. Dies mache ihn „sprachlos“, meinte Gonther dazu.
Preußen Münster hat eine Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Der Tabellenletzte kam im Kellerduell mit der SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus. Münster hat von den vergangenen 15 Spielen nur eins gewonnen, für den neuen Trainer Alois Schwartz war es im zweiten Spiel das zweite Unentschieden. Auch Fürth hilft der Punkt nur wenig weiter. Die Franken liegen zwei Punkte vor Münster auf einem direkten Abstiegsplatz.
Beiden Mannschaften merkte man die Verunsicherung an, das Niveau war überschaubar. Defensiv standen beide Teams zwar kompakt, doch offensiv lief fast überhaupt nichts zusammen. Bei einem Distanzschuss von Kapitän Branimir Hrgota näherte sich Fürth dem Tor der Gastgeber mal an (25.). Münster blieb ebenso harmlos, daran änderten auch die Halbchancen von Etienne Amenyido (38.) und Joshua Mees (40.) nichts.
Nach dem Wechsel wurde Münster etwas stärker. Yassine Bouchama scheiterte aber am gut reagierenden Torhüter Silas Prüfrock (62.). Dann verflachte die Partie wieder.
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