90PLUS
·1 de marzo de 2026
2. Bundesliga: Hertha jubelt gegen Nürnberg, Big Points für Münster

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·1 de marzo de 2026

In der 2. Bundesliga fanden am Sonntag drei Spiele statt. Diese standen eher in Zeichen des Abstiegskampfes. Unter anderem standen sich Preußen Münster und Eintracht Braunschweig im direkten Duell gegenüber.
Magdeburg hatte derweil den Karlsruher SC zu Gast. Im Spiel zweier Teams, die sich im Mittelfeld bewegen, traf Hertha BSC zuhause auf den 1. FC Nürnberg. Hier ging es für beide natürlich darum, einen Prestigesieg einzufahren.
Den Erstliga-Aufstieg hatten die Verantwortlichen von Hertha BSC in der vergangenen Woche abgeschrieben – doch immerhin hat die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl nach der 2:5-Klatsche in Paderborn dank Josip Brekalo die geforderte Reaktion gezeigt. Die Berliner gewannen gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1 (1:1). Der Rückstand zu Platz drei beträgt acht Punkte.
Brekalo brachte Berlin in der 20. Minute in Führung. Tom Baack glich kurz vor der Pause für den FCN überraschend aus (45.+1). Brekalo gelang kurz vor Schluss der Siegtreffer (88.). Die Hertha hatte in den vergangenen Wochen das erklärte Ziel Aufstieg immer weiter aus den Augen verloren. Vor dem Duell mit Nürnberg, das im Mittelfeld platziert ist, hatte es in neun Spielen nur einen Sieg gegeben.
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hatte vor der Partie klar gemacht, dass er „nach dem harten Rückschlag ein Zeichen und eine Reaktion sehen möchte“. Grundsätzlich müsse man „an der ein oder anderen Stelle nachjustieren“, sagte er bei Sky. Dauerhaft 2. Liga sei „zu wenig“.
Die Berliner waren anfangs entsprechend engagiert und führten zunächst verdient. Der Club agierte lange ideenlos, bis der erste vernünftige Angriff gleich zum Ausgleich führte. Nach dem Wechsel wurde die Partie ausgeglichener, die Fans sahen aber kaum gute Aktionen – dann traf Brekalo doch noch zum Sieg.
Der 1. FC Magdeburg hat den nächsten Rückschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Die Mannschaft des Trainerduos Petrik Sander und Pascal Ibold unterlag dem Karlsruher SC 1:3 (0:1). Nach der dritten Pleite nacheinander wird die Lage im Tabellenkeller für den Vorletzten immer bedrohlicher.
Der KSC kann hingegen vor allem dank Louey Ben Farhat aufatmen, der 19-Jährige traf gleich zweimal sehenswert (20./53.), Kapitän Marvin Wanitzek sorgte für den Endstand (87.). In den vergangenen Wochen war es auch für die Karlsruher mit lediglich zwei Siegen aus zwölf Partien inklusive eines 1:5-Debakels beim 1. FC Nürnberg nicht rund gelaufen. Mit nun 33 Punkten verschaffte sich der KSC im Tabellenmittelfeld jedoch weiter Luft. Der FCM, für den Dariusz Stalmach (66.) erfolgreich war, mit 23 Zählern weiter um den Klassenerhalt bangen.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase waren beide Mannschaften darum bemüht, mit Tempo nach vorne zu spielen. Magdeburg übernahm mehr und mehr die Kontrolle, wurde nach einer Unaufmerksamkeit jedoch direkt bestraft: Nach einem Fehlpass von Jean Hugonet schaltete Wanitzek schnell um und schickte Ben Farhat. Dieser ließ gleich mehrere Magdeburger stehen und traf sehenswert aus rund 15 Metern in den linken Winkel.
In der Folge ließen die Gastgeber nicht nach, doch Ben Farhat schlug erneut zu. Stalmach ließ die Magdeburger durch den Anschlusstreffer zunächst wieder hoffen. KSC-Keeper Hans Christian Bernat sah in der Schlussphase wegen Zeitspiels noch seine fünfte Gelbe Karte und wird somit im Duell mit Dynamo Dresden in der kommenden Woche fehlen.
Mit einem Doppelschlag in vier Minuten hat Preußen Münster seine rasante Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach neun Spielen in Folge ohne Sieg setzte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Ende nach Rückstand noch mit 2:1 (0:0) im Kellerduell bei Eintracht Braunschweig durch. Münster sprang auf den 13. Tabellenplatz, Braunschweig rutschte nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Partien auf Rang 16 ab.
Ausgerechnet der gebürtige Münsteraner Lukas Frenkert erzielte per Kopf die Führung für die Gastgeber (56.). Doch Jorrit Hendrix glich nach Zuspiel von Jano ter Horst mit einem präzisen Schuss ins Eck aus (71.). Wenig später drehte Oliver Batista Meier mit einem direkt verwandelten Freistoß das Spiel komplett (75.). Die Schlussphase musste Münster nach Gelb-Rot für Paul Jaeckel (88.) in Unterzahl überstehen.
Es dauerte 20 Minuten, bis das Kellerduell Fahrt aufnahm. Imad Rondic verfehlte mit einer Direktabnahme das Braunschweiger Tor (20.). Auf der Gegenseite scheiterten Erencan Yardimci allein vor Preußen-Keeper Johannes Schenk (24.) und Kevin Ehlers mit einem Kopfball neben das Tor (37.).
Dann jubelte Münster über die vermeintliche Führung. Doch der Slapstick-Treffer von Batista-Meier nach einem kuriosen Missverständnis von Eintracht-Ersatztorhüter Elhan Kastrati und Leon Bell Bell (43.) wurde nach Videobeweis aberkannt, weil der Ball kurz vor dem Schuss ins leere Tor Batista-Meier an den Arm gesprungen war. In der Nachspielzeit wurde eine Kopfball von Braunschweigs Salomon Nkoa von der Linie gekratzt (45.+4).
Nach der Pause traf Frenkert nach einer Kopfballverlängerung von Ehlers aus kurzer Distanz zur Eintracht-Führung. Doch Münster, zuvor die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga, wehrte sich erfolgreich.
En vivo




En vivo


En vivo


En vivo


En vivo


En vivo


En vivo



























