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·8 de mayo de 2026
2. Bundesliga: Paderborns Aufstiegschancen erleiden nächsten Dämpfer, Lautern schlägt Bielefeld

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Ohne direkte Duelle in Abstiegs- und Aufstiegskampf, aber dennoch mit viel Brisanz startete die 2. Bundesliga am Freitagabend in den 33. Spieltag. Der 1. FC Kaiserslautern empfing Arminia Bielefeld, in der Parallel-Partie war Paderborn Gastgeber für den Karlsruher SC.
Für die Roten Teufel ging es tabellarisch zwar nur noch um die goldene Ananas, nach zuletzt schwachen Auftritten galt es aber am heimischen Betzenberg sich im letzten Heimspiel der Saison ordentlich von den eigenen Fans zu verabschieden. Gegner Bielefeld könnte mit einem Sieg einen gewaltigen Schritt Richtung endgültigem Klassenerhalt gehen. Die Ostwestfalen waren dementsprechend hochmotiviert, aber ohne Cheftrainer Mitch Kniat, der gesperrt nur auf der Tribüne saß.
Im zweiten Duell des Abends wollte Paderborn nach der Klatsche gegen Elversberg dringend Wiedergutmachung betreiben und durch einen Sieg die Konkurrenz im Aufstiegskampf unter Druck setzen. Karlsruhe konnte im vorletzten Auftritt von Trainer Christian Eichner an der Seitenlinie zum Spielverderber werden.
Den besten Start erwischte Kaiserslautern. Die Roten Teufel kamen gut ins Spiel, und bekamen nach einer guten Viertelstunde einen Elfmeter zugesprochen. Tim Handwerker ging ohne Not ausgesprochen ungestüm in einen Zweikampf mit Maxwell Gyamfi, Marlon Ritter verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (15.).
Wenig später legte auch das zweite Heimteam vor. Paderborn kombinierte sich in Person von Santiago Castaneda und Nick Bätzner in den gegnerischen Sechzehner. Bätzners Abschluss konnte Hans-Christian Bernat im Tor nicht festhalten, Torjäger Filip Bilbija staubte zur Führung ab (19.).
Unterdessen hatte Kaiserslautern weiterhin Lust auf mehr. Bielefeld verteidigte zu passiv, Torschütze Ritter konnte auf rechts den mitgelaufenen Simon Asta bedienen. Der Rechtsverteidiger erhöhte mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0 (29.).

Foto: IMAGO
Beide Ergebnisse markierten auch die Halbzeitstände. Die Führungen der Heimteams waren durchaus verdient, es war bis dahin eine unterhaltsame Konferenz am Freitagabend.
Am Betzenberg war die Arminia in der zweiten Halbzeit zwar bemüht zumindest einmal den Anschlusstreffer zu erzielen, Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. Kaiserslautern verpasste derweil die Vorentscheidung. Das vermeintliche 3:0 durch Norman Bassette wurde aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung zurückgenommen (58.).
In Paderborn bereitete der KSC dem Heimteam lange kaum Probleme. Im Spiel nach vorne waren die Badener zu unpräzise, erwischten die Ostwestfalen dann aber aus dem Nichts eiskalt. Phillip Förster bediente den eingewechselten Fabian Schleusener per Steckpass, der Routinier spitzelte das Leder mit dem ersten Kontakt an Dennis Seimen vorbei zum Ausgleich (75.).
Es sollte noch schlimmer kommen für den Aufstiegsaspiranten. Sichtlich geschockt ließen die Paderborner Shio Fukuda wenige Minuten später vor dem eigenen Sechzehner frei gewähren, der Japaner schloss aus 16 Metern gegen die Laufrichtung von Seimen flach zum 1:2 ab. Spiel gedreht, Paderborns Bundesligaträume rückten in weite Ferne (79.).
Ralf Kettemanns Team konnte immerhin noch für Schadensbegrenzung sorgen. Nach einem weiten Einwurf in den Sechzehner staubte Sebastian Klaas zum 2:2 ab (85.). Für mehr reichte es allerdings nicht, der Punkt könnte zu wenig sein um die Konkurrenz aus Elversberg und Hannover zu beeindrucken. Die Ostwestfalen müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, sonst könnte selbst ein Sieg am letzten Spieltag zu wenig sein. Kaiserslautern verabschiedet sich derweil versöhnlich von den eigenen Fans, Bielefeld muss weiter um den Klassenerhalt zittern.
1.FC Kaiserslautern 2:0 (2:0) DSC Arminia Bielefeld
Tore: 1:0 Ritter (15.); 2:0 Asta (29.)
SC Paderborn 07 2:2 (1:0) Karlsruher SC
Tore: 1:0 Bilbija (19.); 1:1 Schleusener (75.); 1:2 Fukuda (79.); 2:2 Klaas (85.)







































