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·12 de abril de 2026
Arsenal verspielt seinen Vorsprung – und Manchester City wartet mit allen Trümpfen

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Drei Pflichtspielniederlagen in Serie, eine lange Verletztenliste und Manchester City mit zwei Spielen in der Hand: Arsenals Vorsprung schmilzt im Titelrennen.
Drei Pflichtspielniederlagen in Serie. Der EFL-Cup gegen City verloren, der FA-Cup gegen Southampton verloren – und jetzt ein 1:2 gegen Bournemouth im eigenen Stadion. Arsenal baut nicht etwa einen Neun-Punkte-Vorsprung aus, Arsenal schmilzt ihn ab. Und zwar genau in dem Moment der Saison, in dem es zählt. Das Muster ist nicht neu. Mikel Arteta hat in sechseinhalb Jahren als Trainer einen einzigen Titel gewonnen – den FA Cup 2020 – und wurde dreimal Vizemeister. Arsenal spielt seit 100 Saisons ununterbrochen im englischen Oberhaus, ein Rekord, der Stabilität signalisiert. Doch Stabilität ist etwas anderes als Siegermentalität. 22 Jahre ohne Meisterschaft hinterlassen Spuren, die sich nicht in Taktiktafeln ablesen lassen, sondern im Kopf. In den Momenten, in denen ein Team die Tür zuschlagen müsste, steht Arsenal daneben und schaut zu, wie sie wieder aufgeht. Gegen Bournemouth war das exemplarisch. Eli Junior Kroupi traf früh, Viktor Gyökeres glich per Handelfmeter aus – und dann passierte, was einer Mannschaft mit Meister-DNA nicht passiert: Alex Scott erzielte in der 74. Minute das 2:1 für ein Team, das auf Platz zehn steht. Kai Havertz, der im Champions-League-Hinspiel gegen Sporting Lissabon noch spät den Siegtreffer erzielt hatte, vergab eine Kopfballchance und wurde in der 54. Minute ausgewechselt. Bournemouth kam mit elf ungeschlagenen Ligaspielen in Folge – und ging mit dem zwölften. Arteta fehlt Personal, das steht außer Frage. Kapitän Martin Ødegaard plagen Knieprobleme, Bukayo Saka, Jurriën Timber, Eberechi Eze und Mikel Merino fallen aus. Das ist kein dünnes Verletzungspech, das ist ein halbes Gerippe. Jeder Trainer der Welt hätte damit Probleme. Aber genau hier liegt der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die Titel gewinnen will, und einer, die es tatsächlich tut: Kader-Tiefe und Nervenstärke trennen Anwärter von Meistern. Und dann ist da Manchester City. 61 Punkte, neun Zähler Rückstand – aber zwei Spiele weniger absolviert. Gewinnt City diese beiden Partien, sind es drei Punkte Differenz vor dem direkten Duell am 19. April. Ein City, das den EFL Cup schon gewonnen hat, das im FA-Cup-Halbfinale steht, das seit acht Ligaspielen ungeschlagen ist. Pep Guardiola kennt diese Phase der Saison besser als jeder andere Trainer in England. Seine Mannschaft spielt am Sonntag bei Chelsea, dann kommt Arsenal nach Manchester. Zwei Spiele, die das Titelrennen auf den Kopf stellen können. Arsenal steht gleichzeitig vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon am Mittwoch – einer Mannschaft, die 17 Heimsiege in Folge vorweisen kann und erstmals seit 1992 im Viertelfinale steht. Die Doppelbelastung trifft einen Kader, der schon in der Liga wankt. Neun Punkte Vorsprung klingen nach Komfort. Doch Komfort ist das Letzte, was Arsenal gerade hat: drei Niederlagen in Folge, eine Verletztenliste wie ein Lazarett und ein Verfolger, der alle Trümpfe noch auf der Hand hält.
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