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·13 de mayo de 2026
Ausstiegsklausel im Sommer: Was macht eigentlich Eintrachts Euro-Held Djibril Sow?

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·13 de mayo de 2026

Djibril Sow war bei Eintracht Frankfurt einer der Leistungsträger auf dem Weg zum Europa-League-Sieg 2022. Der 50-fache Schweizer Nationalspieler kam im Sommer 2019 für 14 Millionen Euro von den Young Boys zur SGE. Vier Jahre später zog der zentrale Mittelfeldspieler weiter zum FC Sevilla.
Zehn Millionen Euro Ablöse zahlten die Andalusier für den Europa-League-Sieger vom Main. Sow wechselte also zu dem Klub, der als Europa-League-Experte schlechthin galt. Sevilla gewann seit 2007 gleich sieben Mal diese Trophäe – unter anderem von 2014 bis 2016 dreimal in Serie.
Doch seit Sow in Sevilla aufgeschlagen ist, geht es sportlich bergab. Lange Jahre war der FC Sevilla Dauergast unter den Topklubs in La Liga. Im ersten Sow-Jahr reichte es dann nur noch zu Platz elf, im zweiten zu Platz 13. Vergangene Saison entging man als Tabellen-17. sogar nur knapp dem Abstieg. Und auch in der laufenden Spielzeit liegt Sevilla drei Spieltage vor Schluss nur hauchzart vor der Abstiegszone.
Finanziell hat sich der Downfall in Andalusien ebenfalls bemerkbar gemacht. Der Klub ist in Schieflage geraten. Ex-Spieler und Spanien-Legende Sergio Ramos will seinen Heimatverein nun kaufen. Wie sich das auf die sportliche Zukunft auswirkt, bleibt ungewiss.
Ebenso wie die Zukunft von Sow. Der 29-Jährige ist sicher nicht dafür verantwortlich, dass es bei den Andalusiern nicht mehr so gut läuft wie noch in den Jahren vor seiner Ankunft. Auch 25/26 gehört Sow zu den Säulen des Teams. Immerhin acht Scorer (fünf Tore, drei Assists) gelangen ihm in der laufenden La-Liga-Saison.
Doch schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte um eine Rückkehr in die Bundesliga. Der VfB Stuttgart soll damals Interesse gezeigt haben. Eintracht-Insider Christopher Michel berichtet nun für Absolut Fussball, dass Sow auch in diesem Jahr Interesse aus dem deutschen Oberhaus weckt. Ob die Eintracht dazuzählt, sei aber unklar.So oder so könnte Sow trotz Vertrag bis 2029 recht günstig zu haben sein. Im Vertrag soll eine Ausstiegsklausel im einstelligen Millionenbereich verankert sein. Zwar fühle sich Sow beim Traditionsklub und in der Stadt wohl. Er könnte aber auch ein Kandidat sein, der etwas Geld in die Kassen spült.Ein lukratives Angebot aus Deutschland würde den Schweizer sicher ins Grübeln bringen. Dass Sow für viele Klubs aus der Bundesliga eine Verstärkung wäre – womöglich auch für die Eintracht – beweist er trotz sportlich schweren Tagen in Sevilla.


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