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·13 de febrero de 2026

BVB noch effizienter: Die neue Stärke bei Standards

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Als der BVB mit 2:1 beim VfL Wolfsburg siegte, hatte Julian Brandt die Führung per Kopf nach Eckball erzielt. Damit gelang den Dortmundern erneut ein Treffer aus einer Standardsituation, was im neuen Jahr auffällig oft der Fall ist. Sieben der 17 Tore für den BVB fielen nach Standards, bei vier Strafstößen, immerhin aber auch dreimal nach einem Eckball. Was hat das Team geändert?

Dieser Frage geht der Kicker auf den Grund, der einleitend noch einmal präzisiert. Von den jüngsten neun Toren resultierten sogar gleich sechs aus Standards. Da häufig Julian Ryerson derjenige ist, der die Eckbälle ausführt, steht der Norweger mittlerweile schon bei sieben Assists und belegt damit in der Bundesliga Rang 6.


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Das Erstaunliche an diesem Zuwachs an Standardtoren gegenüber den Partien vor dem Jahreswechsel: Im Winter hatte man sich vom eigens dafür eingestellten Spezialtrainer Alex Clapham getrennt. Offenbar erwuchsen die aktuell erfolgreichen Varianten aus dem Team selbst heraus.

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Foto: IMAGO

Eckbälle von Ryerson besonders erfolgreich

Besonders eine Art der Ausführung, die der Kicker die „Arsenal-Variante“ nennt, bei der die Bälle eng vors Tor kommen und bei denen Felix Nmecha als Blockspieler den Torwart behindert, zeigte dabei eine hohe Erfolgsquote. Wertvoll sei dabei zudem, dass die Standards bei Phasen spielerischen Leerlaufs immer wieder den Bann für den BVB brechen.

Neunmal gelang Borussia Dortmund durch Standards sogar das 1:0, was den ligaweiten Spitzenwert bedeutet. Trotz des Wissens der Gegner um diese Stärke des BVB seien diese Aktion schwer zu verteidigen, hält der Kicker fest. Diese liege auch daran, dass es nicht den einen, festen Zielspieler für die in den Strafraum geschlagenen Bälle gebe.

Vielmehr sind unter den Schützen der elf BVB-Tore nach Standards, in diesem Fall ohne Elfmeter gerechnet, gleich acht verschiedene Spieler zu finden. Dreimal war Nico Schlotterbeck erfolgreich, zweimal Waldemar Anton und je einmal Ramy Bensebaini, Aaron Anselmino, Carney Chukwuemeka, Felix Nmecha, Julian Brandt und Maximilian Beier.

Ein, zwei vermeintliche Zielspieler besonders aufmerksam zu decken, laufe bei dieser großen Variabilität der Dortmunder ins Leere. Und so setzt der BVB derzeit „neue Standards“ in der Bundesliga – im doppelten Sinne.

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