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·16 de mayo de 2026
Chelsea-Engagement: Warum Xabi Alonso vorsichtig sein sollte

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·16 de mayo de 2026

Es sieht so aus als könnte Xabi Alonso in der neuen Saison einen Trainerposten in der englischen Premier League übernehmen. Allerdings wohl eher nicht, wie zunächst erwartet, beim FC Liverpool. Die Reds sind nämlich drauf und dran, den aktuellen Trainer Arne Slot auch in der neuen Saison an der Seitenlinie zu behalten.
Ihm soll eine neue Chance gegeben werden, auch wenn es zuletzt alles andere als optimal lief. Slot hatte im Sommer 2025 einige Wunschspieler bekommen, aber es nicht geschafft, diese optimal in den Kader zu integrieren.
Zudem haben Verletzungen den Reds ordentlich zu schaffen gemacht. Auch das ist ein Faktor, den man nicht vergessen sollte. In jedem Fall ist bislang noch keine Slot-Entscheidung verkündet und Liverpool sucht für den Moment auch nicht aktiv nach einem neuen Trainer.
Aber Chelsea tut das. Und neben Andoni Iraola (Bournemouth) und Oliver Glasner (Crystal Palace), deren Abschied im Sommer schon verkündet ist, steht Alonso ganz oben auf der Liste des Klubs aus London.
Aus Sicht der Blues ist klar, warum Alonso ein Thema ist. In Leverkusen hat sein System schnell gefruchtet, hinzu kommt, dass er es dort schaffte, auch erfolgreichen Fußball spielen zu lassen. Sein Team war schwer zu schlagen, zeigte sich sehr widerstandsfähig. Alonso gewann das Double, erreichte das Finale in der Europa League mit Leverkusen. Das war absolut zufriedenstellend, weswegen auch Real Madrid auf ihn zukam.

Foto: Getty Images
Das Kapitel Real Madrid war auf jeden Fall schnell abgehakt. Alonso schaffte es nicht, dort die Probleme zu beheben. Diese liegen, wie man mittlerweile weiß, aber auch viel tiefer als damals angenommen. Die Kabine ist komplett zerstritten, auch Nachfolger Alvaro Arbeloa scheiterte, weil es gar keine wirkliche, andere Option gab. Ein toxisches Umfeld war es, das Alonso am Ende den Job kostete.
Und genau hier muss er aufpassen. Beim FC Chelsea herrscht nun nämlich auch nicht gerade die ganz große Harmonie. In den letzten Jahren wurden oft Transferperioden nur zu einem Teil ordentlich über die Bühne gebracht, in der Führungsetage gibt es mehrere Strategien, die seitens der handelnden Personen verfolgt werden und Eigentümer Todd Boehly hat sich auch nicht immer glücklich geäußert oder verhalten.
Liam Rosenior wurde als Maresca-Nachfolger mit einem Mega-Vertrag ausgestattet, der eine gefühlte Ewigkeit laufen sollte. Das Ende ist bekannt. Rosenior hat es nicht einmal eine Halbserie bei Chelsea ausgehalten, wo Anspruch und Wirklichkeit nicht wirklich im Einklang stehen. Alonso wird für sich entscheiden müssen, ob er sich zutraut, hier erneut in ein nicht einfaches Umfeld zu kommen und die Dinge diesmal anders zu machen, besser zu lösen.







































