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·14 de abril de 2026
Deadline & betroffene Klubs: Alle Details zur Schlotterbeck-Klausel

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·14 de abril de 2026

Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck hat aufgrund der verankerten Ausstiegsklausel zuletzt für reichlich Wirbel gesorgt. Viele BVB-Fans nehmen dem Vize-Kapitän übel, dass die Exit-Option schon in diesem Sommer aktiviert werden kann, wodurch er sich eine klare Hintertür offen lässt, um Dortmund zeitnah verlassen zu können.
Mittlerweile kommen immer mehr Details ans Licht! Die Sport Bild enthüllt, bis wann die Ausstiegsklausel aktiviert werden muss und für welche Klubs sie überhaupt gültig ist.
Demnach ist die Klausel nicht den gesamten Sommer über gültig, sondern läuft schon relativ früh im Transferfenster ab. Die Deadline soll rund um das Finale der WM liegen, welches am 19. Juli ausgetragen wird. Das bedeutet, dass die Bosse immerhin noch eineinhalb Monate Zeit hätten, einen Nachfolger für Schlotterbeck zu finden, sollte er den Abflug machen. Die WM wird für den 26-Jährigen somit zum ultimativen Schaulaufen, um sich für einen Wechsel zu präsentieren.
Dazu berichtet die Sport Bild, dass die Klausel nur von drei (!) Vereinen überhaupt aktiviert werden kann. Gesichert ist, dass Real Madrid und der FC Liverpool zu diesem erlesenen Kreis gehören; der dritte Klub bleibt zunächst offen. Womöglich handelt es sich um den FC Barcelona, der zumindest immer wieder mal lose als Interessent genannt wurde. Für den FC Bayern soll die Klausel dagegen definitiv nicht gelten.
Die festgeschriebene Ablöse, das ist nun schon etwas länger bekannt, liegt zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Entsprechend hätten die Dortmunder nicht nur genügend Zeit, sondern auch das nötige Kleingeld, um einen Schlotterbeck-Abschied aufzufangen.
Wie schwierig es sein kann, einen geeigneten Verteidiger zu finden, hat aber gerade das letzte Sommer-Transferfenster gezeigt, als Aaron Anselmino als halbgare Lösung vom FC Chelsea losgeeist wurde. Der Argentinier kam nur auf Leihbasis und mit einer Klausel, die einen vorzeitigen Leihabbruch im Winter ermöglichte. Wenn es um den Schlotterbeck-Nachfolger geht, sollten die Verantwortlichen um den neuen Sportdirektor Ole Book ein besseres Händchen beweisen.
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