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·31 de enero de 2026
Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

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Hendrik Broschart
31 Januar, 2026
Gegen den VfL Wolfsburg hatten die Geißböcke alle Mühe, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Doch dank Torhüter Marvin Schwäbe gelang den Domstädtern der Coup, der sich in dieser Saison noch als richtungsweisend herausstellen könnte. 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

Von seinen Teamkollegen gefeiert: Torhüter Marvin Schwäbe (Foto: Herbert Bucco)
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Beim 1:0-Erfolg des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg hielt Marvin Schwäbe mit gleich mehreren starken Paraden den Sieg fest. Warum dieser Sieg weit mehr bedeutete als nur drei wichtige Punkte, machte Linton Maina nach Abpfiff deutlich. Der einzige Torschütze des Abends fand im Sky-Interview warme Worte für seinen Kapitän: „In letzter Zeit haben wir auch gerne mal noch ein Tor in der letzten Sekunde kassiert, aber dafür haben wir ja Schwäbe, der den Laden wieder sauber gehalten hat“, so Maina.
Zunächst sah es so aus, als würden die Geißböcke das Spiel gegen die kriselnden Niedersachsen kontrollieren. Mainas Treffer in der 29. Minute belohnte eine engagierte und griffige erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Wolfsburg erhöhte spürbar den Druck, und plötzlich lasteten alle Hoffnungen auf dem Kölner Schlussmann. Und der konnte liefern.
VfL-Trainer Daniel Bauer hatte seine Mannschaft in der Halbzeitpause offenbar wachgerüttelt. Wolfsburg übernahm die Kontrolle und schnürte den FC phasenweise tief in der eigenen Hälfte ein. Die Niedersachsen kamen nun deutlich häufiger vor das Kölner Tor. Dženan Pejčinović, Kento Shiogai und Adam Daghim forderten Schwäbe mehrfach heraus. Spätestens in der Nachspielzeit wurde der Keeper zur Heldenfigur des Abends. Shiogai und Daghim hatten beide jeweils den sicheren späten Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber am Kölner Schlussmann.
Schwäbe hielt seinen Kasten sauber und feierte erstmals seit dem 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim Anfang Oktober wieder eine weiße Weste. Entsprechend zufrieden zeigte er sich nach Abpfiff: „Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist es, dass wir uns als Team nach einer langen Phase wieder zu Null belohnt haben. Wir haben einfach verdient gewonnen, und das nehmen wir heute mit.“ Und weiter: „Am Ende ist es mein Job. Es ist schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Es ist schöner, wenn man wirklich etwas zu tun hat, als wenn es einfach nur zu Null ist und ich keinen Ball halte.“
Sicherlich, die drei Punkte am gestrigen Abend waren ein abenteuerlicher Ritt auf der Rasierklinge, der Trainer Lukas Kwasniok an der Seitenlinie sichtbar Nerven kostete. Doch genau solche Siege hatte sich der FC in den vergangenen Wochen immer wieder verwehrt. Spiele, in denen die Geißböcke mindestens auf Augenhöhe agierten, kippten in der Schlussphase zu oft. Kwasniok brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Wir waren ja in vielen Spielen ungefähr gleich stark. Du warst hier eigentlich schon der Sieger gegen St. Pauli. Dann rutscht Marvin leider weg und der Ball kullert mit dem einzigen Torschuss rein. Und so entsteht auf einmal eine Serie, in der du irgendwann an dir selbst zweifelst.“
Auch Maina sah das ähnlich. Nach all den bitteren Ergebnissen, die der FC in dieser Saison durch späte Gegentore hinnehmen musste, wirkte dieser Erfolg wie ein Befreiungsschlag für die Mannschaft. „Es ist schon ärgerlich, wenn du kämpfst und Gas gibst und dann in der letzten Sekunde, wie gegen St. Pauli oder Union, doch noch ein Tor kassierst. Jetzt zu sehen, dass sich dieser ganze Aufwand lohnt, ist extrem wichtig“, sagte Maina.
So sicherte sich der 1. FC Köln dank seines überragend aufgelegten Torhüters drei im Abstiegskampf so dringend benötigte Punkte gegen den VfL Wolfsburg, hielt die Wölfe auf Distanz und tankte wertvolles Selbstvertrauen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in Müngersdorf an. Dann gastiert RB Leipzig mit Trainer Ole Werner am Rhein und stellt die Kölner Defensive vor die nächste, ungleich größere Bewährungsprobe.








































