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·11 de abril de 2026
Dresden verschafft sich etwas Luft im Abstiegskampf

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·11 de abril de 2026

Dynamo Dresden gewinnt beim 1. FC Nürnberg 2:0 – ein Eigentor und ein später Treffer von Bobzien sichern den Sieg und verschaffen Dresden Luft im Tabellenkeller.
Nach den Krawallen vor einer Woche hat Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga immerhin sportlich wieder positive Schlagzeilen geschrieben und einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf gefeiert. Die Mannschaft von Thomas Stamm gewann beim 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) und verschaffte sich im Keller ein wenig Luft.
Ein Eigentor von Henri Koudossou brachte Dresden in der 56. Minute in Führung. Ben Bobzien machte spät alles klar (83.). Der Club verpasste so die Chance, sich den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.
Die Partie sei "sportlich elementar wichtig", sagte Dynamo-Geschäftsführer Sören Gonther bei Sky. 45.000 Fans im ausverkauften Max-Morlock-Stadion, darunter 10.000 aus Dresden, sahen eine umkämpfte erste Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten, aber ohne Tor. Das gab es auf kuriose Weise nach dem Wechsel: Koudossou lenkte unbedrängt eine Hereingabe von Vincent Vermeij ins eigene Tor. Der Club drängte nun auf den Ausgleich, Dresden konterte - mit Erfolg.
Die Partie war als Hochrisikospiel eingestuft worden. Erst vergangene Woche hatten zahlreiche vermummte Dynamo-Fans beim Spiel gegen Hertha BSC für schwere Krawalle gesorgt. "Das war schwierig für uns. Wir waren geschockt. Diese Woche gab es viele Gespräche. Wir machen das, was wir tun können", sagte Gonther vor dem Spiel.
Allerdings hatte es in der Nacht vor der Partie eine Auseinandersetzung zwischen rund 200 Anhängern von Dynamo und des FCN gegeben. Einsatzbeamte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei verhinderten eine Schlägerei. Dies mache ihn "sprachlos", meinte Gonther dazu.
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