FC Schalke 04
·6 de febrero de 2026
Dynamo Dresden: Das formstärkste Team der Runde

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Dynamo Dresden überzeugt seit dem Jahresbeginn und konnte zuletzt gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf kräftig punkten. Nun trifft der Aufsteiger auf Gegner aus der Ligaspitze, kann den Duellen jedoch selbstbewusst entgegensehen – die Rückrundentabelle führen die Sachsen an.
Das Lachen ist zurück in der Landeshauptstadt Sachsens: Nachdem Aufsteiger Dynamo Dresden die Hinrunde der Zweiten Liga noch als Schlusslicht beendet hatte, lässt sich nun von einer anderen Ausgangslage sprechen – die Sportgemeinschaft ist auf Relegationsplatz 16 geklettert. Das 1:1 gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende untermauerte den Aufwärtstrend seit Jahresbeginn, der durch zwei immens wichtige Siege beim rivalisierenden 1. FC Magdeburg (2:1) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:0) initiiert wurde.
Die jüngste Punkteteilung im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion glich da schon fast einem Dämpfer. Chef-Trainer Thomas Stamm erklärte jedenfalls im Anschluss an das Duell mit dem Mitaufsteiger und direkten Konkurrenten aus Ostwestfalen: „Es ging für beide um viel, da erwartet man einfach mehr. Ich habe das Gefühl, es ist mehr drin gewesen.“ Insgesamt kann der gebürtige Schweizer, der seit Sommer 2024 an der Dresdener Seitenlinie steht, mit dem Start in die Rückrunde jedoch völlig zufrieden sein – keine andere Mannschaft sammelte seitdem sieben Punkte, keine andere Mannschaft ist demnach im neuen Jahr formstärker.
Im eng umkämpften unteren Drittel des deutschen Unterhauses, in dem den Sachsen aktuell nur ein Punkt auf das rettende Ufer fehlt, scheint die Perspektive auf den erstrebten Klassenerhalt so aussichtsreich wie lange nicht. Das sieht auch Dynamos neuer Sport-Geschäftsführer Sören Gonther, der Ende Dezember als Nachfolger von Thomas Brendel vorgestellt wurde, so: „Wir haben uns im Januar eine Position erarbeitet, aus der wir es wieder aus eigener Kraft schaffen können, uns in eine noch bessere Platzierung zu bringen.“
Im Februar warten auf die SGD jedoch gleich vier Top-Teams in Folge als Gegner (FC Schalke 04, SV Elversberg, Hannover 96 und SV Darmstadt 98) und somit ein hartes Programm. Für Gonther aber keinesfalls ein Grund aufzustecken, im Gegenteil: „Sicherlich klingen die Namen der Gegner beim Blick auf die Tabelle hart. Aber wir reden hier weiterhin von der 2. Bundesliga. Hier ist alles möglich und jeder kann jeden schlagen.“ In den Begegnungen wird sich vor allem die anfällige Defensive, die zusammen mit dem Karlsruher SC bisher die zweitmeisten Gegentore (36) schluckte, auszeichnen müssen.
Im kürzlich geschlossenen Winter-Transferfenster wurde nicht ohne Grund im Abwehrverbund noch mal nachgelegt und mit Jonas Sterner (Hannover 96) und Thomas Keller (1. FC Heidenheim) zwei Akteure verpflichtet, die auf Anhieb zum Stammpersonal gehören. Gleiches gilt für die ebenfalls per Leihe nach Dresden gelotsten Jason Ceka (SV Elversberg) und Robert Wagner (SC Freiburg), die gemeinsam mit den weiteren Neuzugängen Ben Bobzien (1. FSV Mainz 05) und Elias Bethke (Energie Cottbus) den Kader sowohl in der Spitze als auch in der Breite verstärken. Mittelfeldmann Wagner wird gegen den FC Schalke 04 allerdings kein erneutes Startelfmandat erhalten. Der 22-Jährige fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.








































