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·7 de junio de 2026
England bei der WM 2026 – Tuchel auf der Suche nach dem Rezept des Erfolges

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Thomas Tuchel hat kurz vor der WM 2026 mit England noch viel zu tun. Zwar sorgt Harry Kane für Treffer und Zuversicht, doch beim glanzlosen 1:0 gegen Neuseeland offenbarte sich, dass die Three Lions noch längst nicht fertig sind.

Dan Burn und Harry Kane von der englischen Nationalmannschaft scherzen mit Cheftrainer Thomas Tuchel im St George’s Park in Burton upon Trent am 3. September 2025. Foto: Carl Recine / Getty Images Europe
In der brütenden Nachmittagshitze von Tampa in Florida bewahrte Kane die Engländer mit seinem 79. Länderspieltor vor einer Blamage. Der Bayern-Stürmer war nach dem müden Auftritt trotzdem bestens gelaunt. „Ich bin in der besten Verfassung meiner Karriere“, sagte er und fügte hinzu, er könne es „kaum erwarten“, „dass es losgeht“.
Für Tuchel war der Sieg gegen den Außenseiter dennoch kein Anlass zur Zufriedenheit. Die BBC forderte nach dem als „Trainingsspiel“ eingeordneten Auftritt unmissverständlich, England und der deutsche Coach müssten jetzt bitte „ernst machen“. Die „Experimentierphase“ solle „hier und jetzt ein Ende finden“, langsam müsse die Mannschaft „Schwung aufnehmen“.
Der 52 Jahre alte Deutsche steht weiter auf der Suche nach der passenden Mischung und Grundordnung. Schon seine Kadernominierung war heftig kritisiert worden, und auch gegen Neuseeland setzte er ein Zeichen: Zur Pause wechselte er die komplette Mannschaft inklusive Torschütze Kane aus. Anschließend hätte Tuchel kaum deutlicher werden müssen, als er einräumte, mit dem Auftritt seiner Stars nicht „superglücklich“ gewesen zu sein.
Vor allem im ersten Durchgang habe sein Team „nicht nach unserem Plan gespielt“, sagte er. Es sei „ein bisschen zu viel Freestyle“ gewesen. Nach der Pause, unter anderem mit Jude Bellingham auf dem Platz, habe England zwar „mit mehr Tempo und ein bisschen mehr Biss gespielt“, doch ob das schon für die WM reiche, bleibt offen. Tuchel jedenfalls zeigte sich überzeugt: „Je besser der Gegner wird, desto besser werden wir.“
Die Engländer, die in Gruppe L außerdem auf Ghana und Panama treffen, wollen ihr seit 60 Jahren andauerndes Turniertrauma beenden. Am 17. Juni beginnt das Turnier für sie in Dallas gegen Kroatien. Bis dahin bleibt nicht mehr viel Zeit, und Tuchel hat nur noch eine letzte Gelegenheit, seine Wunschelf zu finden.
Am Mittwoch um 22.00 Uhr bei DAZN spielt England in Orlando gegen Costa Rica. Nach einem Regenerationstag am Sonntag kündigte Tuchel an: „Dann haben wir zwei Tage, um uns auf Costa Rica vorzubereiten. Dann werden einige Spieler mehr Minuten bekommen.“ Zusätzlich kehren die Champions-League-Finalisten Declan Rice und Bukayo Saka vom FC Arsenal zurück, die gegen Neuseeland geschont worden waren. „Das ist gut, weil es uns Energie und Qualität gibt“, sagte Tuchel. Auch deshalb braucht England mehr als nur einen zufriedenen Kane, denn laut BBC „tickt die Uhr“ herunter.







































