Gute Leistung, keine Punkte – Wieder alles beim Alten beim 1. FC Köln? | OneFootball

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·27 de abril de 2026

Gute Leistung, keine Punkte – Wieder alles beim Alten beim 1. FC Köln?

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Redaktion

27 April, 2026

Im Nachbarschafts-Duell zeigte der FC gegen den Champions-League-Teilnehmer wieder einmal eine gute Leistung, Zählbares gab es für die Geißböcke allerdings nicht. Und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Deswegen ist beim 1. FC Köln nicht alles beim Alten.

Bis zum 31. Spieltag war die Bilanz von Interimstrainer René Wagner eine ohne Niederlage. Mit dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen hat nun auch der 37-Jährige trotz guter Leistungen der Mannschaft keine Punkte eingefahren. Es zeigen sich aber dennoch Unterschiede zu anderen ebenfalls knappen Partien der Saison.

Die Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Leverkusen

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Nach dem biederen 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli am vergangenen Spieltag mehrten sich rund ums Geißbockheim in der Anhängerschaft der Geißböcke kritische Stimmen, die keinen Unterschied in der Wagner-Spielweise im Vergleich zu der Kwasniok-Spielweise sehen wollten. Ohnehin wird sich der 37-Jährige damit abfinden müssen, mindestens in dem Rest dieser Saison immer wieder den Vergleich zu seinem Vorgänger auf sich zu ziehen. Schließlich war René Wagner lange genug Co-Trainer unter Lukas Kwasniok, eine Emanzipation wird dem Inhaber der UEFA-Pro-Trainerlizenz offenbar nicht von allen Fans zugetraut. Dass der gebürtige Dresdener nicht das ganz große Rad drehen würde, ist angesichts der Kürze der Eingewöhnungszeit und angesichts des gleichen „Spieler-Materials“ vielleicht nicht die ganz große Überraschung. Unterschiede, so betont man am Geißbockheim, liegen vor allem in der Kommunikation.

Alles beim Alten?

Tatsächlich werden die Spieler nicht müde, die Gespräche zu erwähnen, das Vertrauen, das ihnen der Trainer entgegenbringt. Auch in Interviews herrscht seit einem guten Monat eine veränderte Tonlage. Und sportlich? Sportlich sind die Leistungen höchst unterschiedlich, erinnern damit durchaus auch an die Partien unter Kwasniok. Mit Ballbesitz tun sich die Kölner schwer. Gegen Top-Teams wie nun gegen Leverkusen springt am Ende trotz guter Leistung nichts Zählbares heraus. Das Fazit „Gut gespielt, aber dennoch verloren“ brachte den Kölner Ex-Trainer so manches Mal wohl an den Rand der Verzweiflung und führte bekanntermaßen ob der dann doch wichtigen und zu geringen Punkteausbeute in die Freistellung. Unter Wagner schien es rein punktetechnisch mit fünf Zählern aus den ersten drei Spielen dann besser zu laufen.

Bis zum Wochenende. Da gab es die erste Niederlage für René Wagner und das trotz gutem Auftritt. Keine Punkte, starke Leistung – hat sich also nichts verändert? So ganz stimmt das nicht. Denn die Leistung und das Auftreten gegen die Werkself glichen dann doch einer Überraschung. Gegen Teams wie die Bayern, Dortmund und Leverkusen zeigten die Kölner zwar gute Leistungen, waren nah an einem Punktgewinn, verfehlten diesen nur knapp. Allerdings waren die Kölner in eben diesen Begegnungen unterm Strich dann aber doch das schwächere Team, die Niederlagen waren bis dato nie unverdient. Die Tatsache, dass der FC dennoch nie hoch verlor, kommt der Mannschaft am Ende bei der Torbilanz zu Gute und könnte ein entscheidender Faktor werden.

Der Auftritt darf Hoffnung machen

Ganz anders stellte sich der Auftritt gegen Bayer Leverkusen dar. Die Geißböcke spielten von Beginn an mutig gegen den Champions-League-Teilnehmer auf und waren in der Partie nicht nur gefühlt das bessere Team. So kam die Mannschaft von Trainer Wagner auf deutlich mehr Abschlüsse und einen höheren xGoals-Wert als die Elf von Kaspar Hjulmand. Am 31. Spieltag hielt der FC gegen eins der Top-Teams der Liga nicht nur mit, sondern bestimmte das Spiel. Eine anzuerkennende Leistung, die durchaus Hoffnung auf mehr machen darf – und eine, die dann eben doch einen deutlichen Unterschied zu den „knappen“ Duellen unter Kwasniok darstellt.


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