"Habe an ihren Stolz appelliert": FCK-Coach sehnt Trendwende herbei | OneFootball

"Habe an ihren Stolz appelliert": FCK-Coach sehnt Trendwende herbei | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga2-online.de

liga2-online.de

·7 de mayo de 2026

"Habe an ihren Stolz appelliert": FCK-Coach sehnt Trendwende herbei

Imagen del artículo:"Habe an ihren Stolz appelliert": FCK-Coach sehnt Trendwende herbei

Die Luft beim 1. FC Kaiserslautern ist offensichtlich raus. Drei Mal in Folge lieferten die Roten Teufel einen desolaten Auftritt ab und warten seit 313 Spielminuten auf ein Tor. Im letzten Heimspiel der Saison gegen Arminia Bielefeld (Freitag, 18:30 Uhr) appellierte Cheftrainer Torsten Lieberknecht an den Stolz seiner Spieler. Fünf dieser Akteure werden vor Anpfiff verabschiedet.

"Das sind keine einfachen Entscheidungen"

In den letzten Tagen gab es bereits verschiedene Berichte um die auslaufenden Verträge beim 1. FC Kaiserslautern. Jetzt gibt es die Gewissheit, dass Avdo Spahic, Daniel Hanslik, Kenny-Prince Redondo, Florian Kleinhansl und Luca Sirch vor dem letzten Heimspiel der Saison offiziell verabschiedet werden. Hinzu kommen vorerst auch die Leihspieler, bei denen die Sportliche Leitung aber zum Teil noch in Gesprächen zur Weiterbeschäftigung sei. "Das sind keine einfachen Entscheidungen, die man da trifft. Es sind verdiente Spieler, aber es ist trotzdem auch die Möglichkeit, etwas Neues auf den Positionen zu machen", ordnete Cheftrainer Torsten Lieberknecht die Situation ein.


OneFootball Videos


Den entsprechenden Spielern wollte der 52-Jährige einen vernünftigen Abschied bereiten. Bestenfalls mit einem Sieg, denn die Erfolgserlebnisse blieben beim FCK zuletzt bekanntlich aus. Ohne große Gegenwehr ließ Lautern die Saison zuletzt auslaufen. "Ich habe befürchtet, dass es so kommen könnte", gab auch Lieberknecht zu, dass das Ende der Spielzeit ohne echtes Ziel an den Nerven der Lautrer zerrt. Aber auch andere Vereine - so nannte der FCK-Coach etwa Hertha BSC oder den SV Darmstadt 98 - hätten mit vergleichbaren Situationen zu kämpfen. Auch personelle Engpässe kamen hinzu, sodass Lieberknecht am Freitagabend auch wieder auf Ivan Prtajin, Mika Haas, Fabian Kunze und Paul Joly verzichten muss.

Perspektive wie der HSV und S04?

Vor über 47.500 Zuschauern soll trotzdem die Trendwende erreicht werden. "Wir wissen, dass wir drei Niederlagen in Folge haben. Das ist mehr als unschön. Ich habe an die Mannschaft appelliert, ich habe an ihren Stolz appelliert. Gerade im letzten Heimspiel wollen wir das, was machbar ist, aus dem Körper herauspressen", so Lieberknecht. Spiele könne der FCK verlieren, aber dem Cheftrainer ging es vorrangig um die Haltung. Denn Lautern beeinflusst maßgeblich den Zweitliga-Abstiegskampf, weil nach Niederlagen gegen Kiel, Braunschweig und Dresden jetzt noch Duelle mit Bielefeld und Magdeburg anstehen.

Und dann geht es schlussendlich auch um Lieberknechts Perspektive, wie der Cheftrainer einräumte. "Ich weiß, was ich kann und was ich leiste. Ich weiß, dass ich immer in den Spiegel schauen kann, weil ich mir Tag und Nacht Gedanken mache und den Verein und meine Spieler immer im Blick habe. Wenn dann die Kritik sachlich bleibt, dann ist das absolut okay", fand der 52-Jährige, der um den Ärger und die Frustration im Umfeld wusste. "Manchmal braucht es ein bisschen Zeit", kündigte Lieberknecht an, dass eine Transferperiode helfen kann, um den Kader, die Struktur und die Kultur in einer Mannschaft zu verbessern.

So, wie es auch der Hamburger SV und der FC Schalke 04 über Jahre hinweg gemacht hatten, bevor der Erfolg eintrat. "Ich habe vom großen Traum gesprochen und davon werde ich auch nicht ablassen", so Lieberknecht. "Ich spüre diese berühmte Rückendeckung, aber die muss ich gar nicht spüren. Es geht immer um die Arbeit für den 1. FC Kaiserslautern."

Ver detalles de la publicación