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·31 de julio de 2026

HSV vor weiteren Transfers: Zwei Baustellen sind am dringendsten!

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Je nachdem, wen man fragt oder wo man nachliest, könnte der HSV in diesem Sommer noch drei oder sogar fünf Neuzugänge verpflichten.

Einigkeit besteht darüber, dass bei den Rothosen aktuell vor allem in der Abwehrmitte, auf beiden Schienenpositionen sowie im Sturmzentrum der Schuh drückt. Sollte darüber hinaus auch der Wunschtransfer von Fabio Vieira realisiert werden, könnte der HSV tatsächlich noch fünf Neuzugänge an Land ziehen.


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Genauso möglich ist allerdings, dass am Ende lediglich drei Spieler kommen. Sollte der Vieira-Deal nicht gelingen und sich die Klubführung dazu entscheiden, die defensive Außenbahn mit einem polyvalenten Spieler für beide Seiten zu besetzen, würde sich die Zahl der noch offenen Baustellen signifikant verringern.

Ohnehin scheint die Verpflichtung eines Linksverteidigers aktuell nicht die höchste Priorität zu genießen. Zu stark präsentierte sich Top-Talent Louis Lemke in den Trainingseinheiten sowie in den Testspielen gegen Rapid Wien (2:3) und den 1. FC Heidenheim (3:1). Womöglich schickt der HSV den 16-Jährigen tatsächlich als nominellen Backup für Platzhirsch Miro Muheim in die Saison und setzt darauf, dass die anvisierte Verstärkung für die rechte Seite im Notfall auch auf links aushelfen kann.

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Foto: IMAGO

HSV mit größtem Bedarf in der Defensive

Deutlich größer ist der Handlungsbedarf aktuell auf der rechten Schiene. Nach den Abgängen von William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili steht Merlin Polzin dort nur noch Bakery Jatta zur Verfügung. Der Gambier machte seine Sache in der abgelaufenen Saison zwar ordentlich und ist ohne jeden Zweifel ein absoluter Musterprofi. Als unumstrittenen Stammspieler und zugleich einzige Option auf seiner Seite wird der HSV ihn allerdings kaum betrachten. Die Verpflichtung eines weiteren Wingbacks dürfte auf der To-do-Liste von Sportdirektor Claus Costa daher ganz weit oben stehen. Bitter für die Hamburger: Bei Wunschkandidat Elias Baum werden die Hanseaten sehr wahrscheinlich leer ausgehen.

Ebenfalls völlig offen ist derzeit, wer künftig das Zentrum der Dreierkette und damit die Nachfolge von Luka Vuskovic übernehmen soll. In den jüngsten Testspielen lief dort Jordan Torunarigha auf. Der 29-Jährige ist im Idealfall jedoch für die Position des linken Innenverteidigers vorgesehen. Dass die Defensive im Vergleich zur Vorsaison aktuell nicht mehr das Prunkstück ist, wurde durch insgesamt vier Gegentore in zwei Partien einigermaßen gnadenlos aufgezeigt. Entsprechend wichtig wird es sein, bestenfalls deutlich vor dem Bundesliga-Start einen neuen Organisator präsentieren zu können.

Nicht ganz so dringlich gestaltet sich hingegen die Suche nach einem weiteren Stürmer. Durch den starken Einstand von Patson Daka dürfte sich der HSV in der Offensive zumindest für den Moment gut gerüstet sehen. Hinzu kommt, dass Otto Stange seit einigen Tagen aus seinem Nationalmannschaftsurlaub zurückgekehrt ist, Yussuf Poulsen bislang verletzungsfrei durch die Vorbereitung kommt und Rayan Philippe in einer zentraleren Rolle zuletzt einen starken Eindruck hinterließ. Einen zusätzlichen Goalgetter wird der HSV zwar noch an Land ziehen, ausgeschlossen ist jedoch nicht, dass dieser erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt der Transferperiode dazustößt.

Für den Moment dürfte die Defensive daher oberste Priorität besitzen. Hier benötigt der HSV zwei Spieler mit Stammplatz-Qualität.

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