Im Fenerbahce-Besiktas-Derby entscheiden oft die Ausländer: Diese Zahlen stechen vor dem nächsten großen Duell heraus | OneFootball

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·4 de abril de 2026

Im Fenerbahce-Besiktas-Derby entscheiden oft die Ausländer: Diese Zahlen stechen vor dem nächsten großen Duell heraus

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Vor dem nächsten Derby zwischen Fenerbahce und Besiktas rückt eine auffällige Statistik besonders in den Vordergrund: In den vergangenen Jahren waren es vor allem ausländische Fußballer, die dieses Duell mit Toren geprägt haben. Wenn sich beide Traditionsklubs am Sonntag, 5. April, um 19:00 Uhr (MEZ) in der 28. Spielwoche der Trendyol Süper Lig gegenüberstehen, dann spricht vieles dafür, dass auch diesmal wieder internationale Qualität im letzten Drittel den Unterschied machen könnte.

Die Zahlen aus den letzten Ligaderbys sind eindeutig

Ein Blick auf die vergangenen 43 Ligaspiele zwischen Fenerbahce und Besiktas zeigt ein klares Bild. In diesem Zeitraum gewann Fenerbahce 19 Spiele, Besiktas zehn, dazu kamen 14 Partien ohne Sieger mit einem Torverhältnis von 65:56 zugunsten von „Fener“. Besonders aussagekräftig ist jedoch die Torverteilung: In diesen Ligaderbys fielen insgesamt 121 Tore, davon wurden 84 von ausländischen Spielern erzielt und nur 37 von türkischen Profis.


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Damit stammen deutlich mehr als zwei Drittel aller Treffer aus den Reihen internationaler Akteure. Allein diese Relation zeigt, wie stark die Derby-Geschichte der letzten Jahre von ausländischen Offensivspielern geprägt wurde. Gerade in Spielen mit maximalem Druck und hoher Intensität waren es häufig nicht die einheimischen Namen, sondern die internationalen Leistungsträger, die auf der Anzeigetafel auftauchten.

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Fenerbahces Ausländer trafen zuletzt besonders regelmäßig

Auch die teaminterne Verteilung ist in dieser Statistik bemerkenswert. Bei Fenerbahce erzielten ausländische Spieler in diesem Zeitraum 47 Tore, türkische Spieler kamen auf 18 Treffer. Bei Besiktas stehen 37 Tore durch ausländische Akteure und 19 Tore durch türkische Spieler.

Diese Zahlen sprechen dafür, dass beide Klubs ihre größte offensive Durchschlagskraft in den direkten Duellen häufig von Spielern mit internationalem Profil bekamen. Besonders aufseiten der Gelb-Marineblauen ist das Verhältnis sehr deutlich. Das legt nahe, dass der Fokus vor dem nächsten Derby erneut stark auf den ausländischen Offensivkräften liegen wird.

Seit dem letzten 0:0 bestimmen Tore wieder das Bild

Das letzte torlose Derby zwischen Fenerbahce und Besiktas datiert vom 2. Oktober 2022. Seit diesem Spiel hat sich die Tendenz spürbar verändert. In den darauffolgenden sechs Ligaduellen fielen insgesamt 20 Tore, davon wurden 13 von ausländischen Spielern erzielt.

Auch wenn die absolute Trefferzahl in dieser Phase niedriger wirkt als über die gesamte größere Vergleichsstrecke, bleibt das Grundmuster bestehen: Wenn dieses Derby kippt, dann oft durch Spieler, die über internationale Erfahrung und individuelle Qualität verfügen. Gerade in engen und physisch intensiven Spielen kann genau dieser Unterschied entscheidend werden.

Auch im Pokal prägten ausländische Torschützen das Derby

Die Entwicklung beschränkt sich nicht nur auf die Liga. Auch im türkischen Pokal und im Supercup zeigt sich ein sehr ähnliches Bild. Seit den 2000er-Jahren trafen beide Mannschaften in diesen Wettbewerben mehrfach aufeinander, und auch dort trugen ausländische Spieler den größeren Anteil an der Torproduktion.

In den entsprechenden Spielen fielen insgesamt 27 Tore, davon wurden 20 von ausländischen Fußballern erzielt. Damit setzte sich die Tendenz auch in K.-o.-Spielen fort, also ausgerechnet in den Partien, in denen der Druck am höchsten und jeder einzelne Treffer von noch größerer Bedeutung ist.

Das Derby zeigt eine strukturelle Entwicklung des türkischen Fußballs

Diese Zahlen sind nicht nur ein interessanter Fakt vor dem nächsten Spiel, sondern auch Ausdruck einer größeren Entwicklung. Die großen Istanbuler Klubs haben ihre Kader in den vergangenen Jahren immer stärker mit internationalen Namen besetzt. In entscheidenden Spielen wie dem Derby gegen den jeweils größten Rivalen spiegelt sich diese Entwicklung besonders klar wider.

Wenn Fenerbahce und Besiktas am Sonntag wieder aufeinandertreffen, dann geht es also nicht nur um drei Punkte oder Prestige. Es geht auch um die Frage, welcher Kader in den Schlüsselmomenten die größere individuelle Qualität auf den Platz bringt. Und genau in dieser Kategorie haben in den letzten Jahren vor allem die ausländischen Torschützen den Ton angegeben.

Vor dem neuen Duell richtet sich der Blick wieder auf die internationalen Schlüsselspieler

Vor dem kommenden Derby bekommt diese Statistik deshalb zusätzliche Schärfe. Sie legt nahe, dass die Entscheidung auch diesmal sehr wahrscheinlich über jene Spieler laufen könnte, die in beiden Mannschaften als internationale Unterschiedsspieler gelten. Gerade in einem Derby, das oft von kleinen Momenten, Fehlern und Einzelaktionen lebt, wiegt diese Erfahrung besonders schwer.

So liefert die Derby-Geschichte der letzten Jahre eine klare Warnung an beide Seiten: Wer die gegnerischen ausländischen Offensivkräfte nicht kontrolliert, läuft Gefahr, genau an jenem Muster zu scheitern, das dieses Duell zuletzt so stark geprägt hat. Und genau deshalb stehen vor Fenerbahce – Besiktas wieder einmal die internationalen Torschützen ganz vorn in der Analyse.

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