MillernTon
·6 de abril de 2026
Lage am Millerntor – 06. April 2026

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·6 de abril de 2026

Der FC St. Pauli holt einen Punkt bei Union Berlin, verliert aber Kapitän und Co-Trainer für das Spiel gegen Bayern. Ostermontagsgrüße sendet die Lage.
Gewöhnt Euch nicht dran, eine Lage am Feiertag wird weiterhin die absolute Ausnahme bleiben. Aber besondere Ereignisse verdienen besondere Würdigungen. Den Satz hatte ich eigentlich für einen Auswärtssieg an der Alten Försterei vorformuliert, aber mit dem einen Punkt muss es jetzt eben auch gehen.
Da Tim mit dem Spielbericht noch etwas braucht, mach ich das halt schnell.Haha, kleiner Scherz… die Sicht aus dem Gästeblock an der Alten Försterei erlaubt in aller Regel keine Analysen – selbst wenn man dies fachlich könnte, woran es bei mir ja auch bei besserer Sicht schon scheitert. (Tims Spielbericht folgt am heutigen Abend.) Also beschränke ich mich auf das Offensichtliche: Mathias Pereira Lage wurde auf der defensiven linken Seite als Verteidiger aufgeboten – was wohl viele überrascht haben dürfte und für Louis Oppie in seiner Heimatstadt sicher auch kein Grund zur Freude war. Wie Lage nach dem Spiel sagte (MOPO), hatte er diese Rolle vor Jahren schon mal bei Angers und Brest ausgeübt, auch da als Vertretung für verletzungsbedingte Ausfälle. Außerdem wurde er auf dieser Position in einem Test in der Länderspielpause gegen die U23 getestet. Und auch abgesehen von seinem sehr sehenswerten Treffer füllte er die Rolle gut aus.
In der 85. Minute gab es die erste Gelbe Karte der Partie – für Jackson Irvine. In Minute 90+3 gab es die zweite Gelbe Karte der Partie – erneut für Jackson Irvine.Beide Karten gehen absolut in Ordnung, die zweite aus meiner Sicht sogar glasklar und alternativlos. Bitter für Irvine und St. Pauli, der Kapitän fehlt damit gegen Bayern.
Naturgemäß schwerer zu beurteilen ist der Platzverweis gegen Peter Németh. Der ärgerte sich wohl über die Unioner Bank, die vehement den Platzverweis für Irvine forderte – und ließ sich so in der Emotion selbst zu „Gestiken“ hinreißen, wie Alexander Blessin nach Spielschluss dem Abendblatt (€) sagte. Aus dem Gästeblock heraus hab ich da nichts sehen können, die TV-Bilder lassen da eher eine Gelbe Karte möglich erscheinen – aber was da zusätzlich noch verbal an unaufgefordertem Feedback von Németh eingereicht wurde oder vielleicht vor dem Umschalten der Kamera passierte, weiß ich natürlich nicht.
Und damit zur Schiedsrichterleistung. Ich könnte über die Leistung von Schiedsrichter Tobias Welz viel schreiben, es wäre aber sehr kleinteilig und unterm Strich waren da keine gravierenden Fehlentscheidungen dabei. Es gab sehr viele 50/50-Szenen, die in (in meiner Wahrnehmung aus dem Gästeblock heraus) in übergroßer Zahl für Union und damit eben gegen uns ausgelegt wurden. Insbesondere das permanente Hinfallen des doch eigentlich körperlich so robusten Andrej Ilić wurde viel zu häufig mit einem Pfiff belohnt, während es andersrum eine eher großzügige Linie bei Fouls an der braun-weißen Offensive gab.Was es aber auch festzuhalten gilt: Dies war nicht spielentscheidend. Es sorgte aber halt auch nicht für einen angenehmen Ruhepuls.
Erneut gab es gemeinsame Statements gegen die Innenministier*innenkonferenz (IMK) und ihre Beschlüsse. Konsequenterweise schloss Union an den „Scheiß IMK!“-Wechselgesang ein „Scheiß St. Pauli!“ an. Kein Grund sich zu rühmen, das hat auch der VfL Osnabrück vor einiger Zeit schon ganz ähnlich gemacht und der Gästeblock ließ das souverän an sich abprallen.Nebenbei gibt es bei Union gerade intern Ärger mit dem Verein aufgrund der Einschränkungen, die an der Alten Försterei für die Gästefans gelten, hierzu hing auch ein gut sichtbares Banner an der Waldseite. Unter anderem sind Megaphone im Gästeblock verboten. Bei allen Dissonanzen zwischen verschiedenen Fanszenen ist es dann jedoch schön zu beobachten, dass hier gemeinsam agiert und vielleicht sogar auch mal ganz pragmatisch geholfen wird.
Noch sechs Spiele, für den FC St. Pauli ist es weiterhin der Relegationsplatz. Während des Spieltags war es am Samstagnachmittag kurzfristig in der Live-Tabelle auch mal der direkte Abstiegsplatz, am Sonntag bei eigener Führung dann Platz 15. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es wohl bis Saisonende sehr eng bleiben wird. Mit einem möglichen „Do or Die“-Endspiel gegen Wolfsburg am 34. Spieltag.Der 1. FSV Mainz 05 hat sich als Vierter der Rückrundentabelle wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet, Borussia Mönchengladbach einen ähnlichen Befreiungsschlag gegen Heidenheim verpasst. Der 1. FC Köln ist aktuell zwei Punkte vor uns, Werder Bremen drei Punkte. Dafür konnten wir den Vorsprung auf den VfL Wolfsburg um einen Punkt auf vier Punkte erhöhen.
So richtig gut verlief das Wochenende für die spielfreie U23 nicht gerade, obwohl nur zwei Spiele stattfanden. Es hätte aber auch noch schlimmer ausgehen können. Eintracht Norderstedt führte zur Halbzeitpause und auch noch in der 83. Minute gegen Werder II mit 2:0. Dann aber traf Yildirim zum Anschluss und in 90+4 erzielten die Bremer tatsächlich noch das 2:2. Mit jetzt 23 Punkten liegt Norderstedt auf jenem Platz, der voraussichtlich am Saisonende für den Klassenerhalt nötig ist und hat vier Punkte Vorsprung auf den FCSP. Allerdings haben die Segeberger nun auch schon zwei Spiele mehr ausgetragen.Aus der Reichweite der U23 wohl verabschiedet hat sich hingegen der FSV Schöningen, der gegen Hannover 96 II einen 3:1-Erfolg einfuhr und nun zehn Punkte mehr als der FCSP hat. Heute um 15.30h spielt der HSC Hannover noch ein Nachholspiel gegen Weiche Flensburg und könnte die fünf Punkte Vorsprung auf die Kiezkicker dabei noch ausbauen.
Heute, 17.00h, Berner Heerweg 190.Unter der Leitung von Schiedsrichterin Jana Teipelke wird SC Condor die 1. Frauen des FC St. Pauli empfangen. Nach dem deutlichen Erfolg gegen Concordia dürfte es beim Tabellenzweiten der Oberliga eine deutlich schwierigere Aufgabe werden. Aber wer den Pokal gewinnen will, muss bekanntlich alle Spiele gewinnen und als klassenhöheres Team nimmt man die Favoritenstellung sicher auch an.Für alle, die es nicht zum Spiel schaffen, streamt der HFV heute alle vier Halbfinals (Männer und Frauen) nacheinander ab 10.45h live.Im zweiten Halbfinale der Frauen empfängt Oberliga-Tabellenführer Walddörfer SV um 19.00h den Regionalligisten und Titelverteidiger SC Victoria.
Samstagabend, Topspiel der 2. Liga. Dynamo zeigte eine große Regenponcho-Ansammlung im Heimbereich, die ein beeindruckendes Gesamtbild abgab. Doch dann eskalierte alles. Fans im Innenraum, hin und her fliegende Pyrotechnik, Polizei im Innenraum, wilde Jagdszenen, 20 Minuten Unterbrechung.Und sportlich eine ebenso wilde zweite Halbzeit. Rote Karte für Hertha nach Foul an Robert Wagner, später dann ein VAR-Strafstoß für Dynamo, verschossen – und Hertha gewinnt noch durch ein Kopfball-Eigentor (Highlights).Dynamo Dresden schrieb noch in der Nacht eine Stellungnahme und sprach von „Massivem Schaden für den Verein“. Die Vertreter*innen der IMK kamen hingegen vor Lachen wahrscheinlich nur schwer in den Schlaf.
Schiedsrichter Stuart Atwell war beim Länderspiel Deutschlands gegen Ghana mit einer RefCam ausgestattet. Spannende Einblicke, wenn man sich das in der Realgeschwindigkeit in der Bewegung und eben nicht immer mit dem allerbesten Blickwinkel und entspannt auf dem Sofa sitzend anschaut. Dies relativiert hoffentlich auch manch überzeugtes „Das muss der doch sehen!“-Statement, auch wenn die reale Sicht in aller Regel schon etwas klarer ist, als jetzt in der verwackelten Kamera. Auch die Kommunikation mit den Spielern ist spannend mit anzuhören, wobei Atwell offensichtlich schon eher zur ruhigeren Fraktion gehört. Einzig schade, dass man die Kommunikation seiner Assistenten nicht mitbekommt. // YouTube
Man kennt es aus dem Fußball: Regionalligisten verzichten auf den Aufstieg in die 3. Liga, Oberligisten verzichten auf den Aufstieg in die Regionalliga. Grund in beiden Fällen die hohen wirtschaftlichen Herausforderungen und die teils dafür verlangte Infrastruktur. Zugegeben, weder bei der 2. Liga noch beim Aufstieg in die 1. Liga sind irgendwelche freiwilligen Verzichtserklärungen bekannt.So ähnlich ist es jetzt auch beim Handball, nur halt eine Liga höher angesetzt. Während die HBL immer noch das Ziel aller Träume ist, haben mehrere Vereine auf die Chance verzichtet, in die 2. Liga aufzusteigen, ähnlich verhält es sich beim Aufstieg in die 3. Ligen. // Kicker.de
Stell dir vor du trittst in Bueno Aires im Spiel zwischen Racing und Independiente zu einem Elfmeter an – und danach stürmen nahezu alle gegnerischen Spieler auf dich zu und gratulieren zur Ausführung. // reddit
Racing Club’s Adrián Martinez misses a panenka in the Avellaneda derby, after which the Independiente players go up to him to congratulate him by u/WarriorkingNL in soccer
Forza St. Pauli!// Maik
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