Fussballdaten.de
·28 de mayo de 2026
Podolski vermisst die Annäherung: Warum der Köln-Held jetzt deutliche Worte findet

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·28 de mayo de 2026

Lukas Podolski hat nach dem Ende seiner aktiven Profikarriere beim polnischen Pokalsieger Górnik Zabrze offen über die fehlende Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln gesprochen. Im Podcast Copa TS machte der 40-Jährige, dass er für den Geißbockklub gerne aktiv geworden wäre.
Podolski beendete seine 23-jährige Profikarriere mit dem polnischen Pokalsieg gegen Rakow Czestochowa, dem ersten Titel für Zabrze seit 1972 und zugleich seinem fünften nationalen Pokalgewinn in fünf verschiedenen Ländern. Darüber hinaus hat der Weltmeister von 2014 inzwischen 86 Prozent der Vereinsanteile übernommen und sich verpflichtet, den Klub in den kommenden Jahren zu finanzieren.
Was er in Oberschlesien aufgebaut hat, hätte er nach eigenen Worten auch gerne in Köln gemacht: „Der FC ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. Aber das Problem ist, dass es die letzten Jahre immer die Möglichkeit gab, da irgendwie mitzugestalten. Da gab es aber einfach keine Annäherung", so Podolski.
Dabei reicht die Enttäuschung tiefer als nur die Funktionärsfrage. Im März hatte er bereits enthüllt, dass sogar ein geplantes Comeback als Spieler beim FC intern blockiert worden sei. Zum Vorstand rund um Werner Wolf besteht dem seit dem gemeinsamen Treffen vor rund einem Jahr kein Kontakt mehr.
Podolski zog im Podcast eine beeindruckende Bilanz seiner Arbeit abseits des Platzes in Zabrze: Sponsoren gewinnen, Logen verkaufen, Transfers initiieren und den Klub auf die internationale Landkarte zurückbringen. „Das zeigt mir, dass ich eine Qualität besitze, irgendwie Dinge auch neben dem Platz umzusetzen. Dasselbe hätte ich gerne auch beim FC gemacht." Eine endgültige Absage an Köln wollte er dennoch nicht formulieren. „Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung gegen den FC habe. Ich hoffe, dass das Geißbockheim ausgebaut wird und dass die komische Politik in Köln endlich mal den Schalter umlegt. Und wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne."
Ob der FC seinerseits nun auf den 130-fachen Nationalspieler zugeht, liegt allein am Vorstand. Podolski hat seine Bereitschaft in aller Öffentlichkeit signalisiert.







































