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·2 de junio de 2026
Schalke beim TV-Geld benachteiligt? S04-Direktor nimmt Stellung

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·2 de junio de 2026

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga darf sich der FC Schalke 04 über deutlich höhere TV-Einnahmen freuen. In der TV-Geld-Tabelle landen die Königsblauen dennoch nur auf Rang 17 – Mediendirektor Marc Siekmann erklärt die Hintergründe.
Der FC Schalke 04 wird in der kommenden Bundesliga-Saison lediglich auf Platz 17 der TV-Geld-Tabelle geführt. Nachdem zuletzt unterschiedliche Berichte über die genaue Platzierung kursierten, hat Schalke-Mediendirektor Marc Siekmann nun für Klarheit gesorgt.
Insbesondere nach dem Aufstieg des SC Paderborn über die Relegation gegen den VfL Wolfsburg war unklar, ob die Königsblauen in der Verteilung der TV-Erlöse auf Rang 16 oder 17 landen würden. Siekmann bestätigte nun im Schalker Markt-Podcast von Sky Sports die schlechtere Variante. „In der nächsten Saison sind wir, was die Bundesliga angeht, in der Tat auf Platz 17, das stimmt. Wir hatten zwei wahnsinnig schlechte Platzierungen in der zweiten Liga und die Fünfjahreswertung ist gnadenlos, weil du das mitschleppst. Das müssen wir uns verdienen jetzt über die nächsten Jahre“, erklärte der Mediendirektor.
Vor allem die sportlichen Ergebnisse der vergangenen Jahre wirken sich für Schalke negativ aus. Die schwachen Platzierungen in der 2. Bundesliga belasten die Fünfjahreswertung erheblich und sorgen dafür, dass die Gelsenkirchener sogar hinter Mitaufsteiger Paderborn eingestuft werden.
Finanziell profitiert Schalke dennoch deutlich vom Wiederaufstieg. Nach Einnahmen von rund 14 Millionen Euro aus der TV-Vermarktung in der vergangenen Zweitliga-Saison dürfen die Knappen künftig mit mehr als 30 Millionen Euro rechnen. Damit würden sich die Erlöse mehr als verdoppeln. Kritisch sieht der Verein jedoch weiterhin die geringe Bedeutung des bundesweiten Interesses in der Verteilungssystematik. Traditionsvereine wie Schalke fordern seit Jahren eine stärkere Gewichtung dieses Faktors.

Foto: IMAGO
„Unsere Position ist klar, dass wir sagen, dass das stärker gewichtet werden sollte“, betonte Siekmann. Gleichzeitig verwies er auf die unterschiedlichen Interessen innerhalb der 36 Profiklubs: „Aber das muss immer im Rahmen der 36 Klubs besprochen werden und natürlich sind die Interessenslagen von Vereinen mit 60.000 Zuschauern jedes Wochenende im Stadion oder 100.000 an Mitgliedern anders als die, die weniger haben.“
Trotz der Kritik zeigte der Schalke-Direktor Verständnis für die aktuelle Regelung. Schließlich hätten sich viele Vereine ihre bessere Ausgangsposition durch sportlichen Erfolg erarbeitet.







































