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·26 de febrero de 2026
SFL-Boss Claudius Schäfer übt Kritik an der UEFA

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Die Champions League-Reform mit der Einführung der Ligaphase hat vor allem für kleinere Ligen und Klubs aus seiner Sicht auch einige negative Auswirkungen. Die Hauptkritik von Schäfer im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» besteht darin, dass die Gelder aus den Einnahmen nicht gut verteilt werden. Die Solidarität spiele zu wenig. Schäfer nutzt die Super League als Beispiel: «Die Young Boys haben durch die Champions League circa 35 Millionen Euro eingenommen. Das ist mehr, als wir als Ligaverband insgesamt an die Klubs ausschütten.»
Aus der Sicht des SFL-CEO muss ein Umdenken im gesamten Verteilungssystem stattfinden. Zwar gehen sieben Prozent der Einnahmen aus den europaweiten Wettbewerben an die Klubs in ganz Europa. Dies reiche jedoch nicht aus. Es besteht weiterhin ein grosses Ungleichgewicht. Die europäischen Ligen erarbeiten Vorschläge.
Schäfer ist es auch wichtig zu betonen, dass die grossen Klubs aufgrund ihrer Relevanz und Ausstrahlung natürlich auch mehr Geld erhalten sollen: «Wir als europäische Ligen stellen gar nicht infrage, dass die grossen Klubs mehr Geld erhalten sollen als kleinere. Natürlich hat die Partie Borussia Dortmund gegen Real Madrid oder Bayern München gegen den FC Arsenal eine andere Ausstrahlung, als wenn ein Klub aus einer mittelgrossen Liga mitspielt. Es ist wichtig, dass das entschädigt wird.» Gleichzeitig müsse das Ausmass aber begrenzt werden.
Ohne Anpassungen werden die reicher immer reicher und es droht für die Fans auch Langeweile: «Dann kommen wir zu der Situation, dass man zehnmal, elfmal, zwölfmal den gleichen Meister bekommt…»







































