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·3 de febrero de 2026

Transfer geplatzt! N’Golo Kanté will aber weiterhin zu Fenerbahçe!

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Der bereits als praktisch feststehend geltende Transfer von N’Golo Kanté vom Saudi-Klub Al-Ittihad zu Fenerbahçe ist nun doch geplatzt. Demnach wolle man den Mittelfeldspieler nun doch nicht abgeben, da man auf dessen Position unterbesetzt sei. Der französische Weltmeister von 2018 allerdings will wie es heißt weiterhin den Wechsel nach Istanbul forcieren und wolle dafür sogar streiken. 

Nachdem es bereits seit einigen Wochen und Monaten immer wieder hieß, dass N’Golo Kanté zu Fenerbahçe wechseln könnte, schien es am Montag noch so, als würde sich dieser Transfer tatsächlich erfüllen. Zunächst war von einem direkten Deal gegen eine fixe Ablöse die Rede, dann hieß es, dass der Franzose in einem Tauschdeal mit Youssef En-Nesyri verrechnet werden soll. Letzterer Deal kommt nun aber zumindest vorerst nicht zustande und auch die Möglichkeit für einen direkten Kauf sein inzwischen vom Tisch. Sowohl Fenerbahçe als auch N’Golo Kanté sollen sich dementsprechend vor den Kopf gestoßen fühlen, was den als eigentlich zurückhaltenden und ausgesprochen fair geltenden Mittelfeldmann nun angeblich zu einer unerwarteten Maßnahme drängen soll.


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N’Golo Kanté will sich von Al-Ittihad wegstreiken 

Laut verschiedenen Medienberichten weigere sich N’Golo Kanté, am Training bei Al-Ittihad teilzunehmen und ebenso für den Verein aufzulaufen. Damit wolle der Sechser Druck auf seinen aktuellen Arbeitgeber aufbauen, doch noch dessen Wechselwunsch zu entsprechen. Der Deal, der eigentlich von allen Seiten bereits grünes Licht erhalten hatte, sei deswegen geplatzt, da die geplante Verpflichtung des portugiesischen Spielmachertalents Gustavo Sá vom FC Famalicão gescheitert war. Man befürchte nun, im Mittelfeldzentrum zu dünn besetzt zu sein, weshalb man N’Golo Kanté doch nicht ziehen lassen wolle. Der 65-malige französische Nationalspieler ist beim 14-maligen saudischen Meister tatsächlich einer von insgesamt acht zentralen Mittelfeldspielern, weshalb diese Argumentation für gewisses Stirnrunzeln sorgt.

Kanté und Fenerbahçe beide mit Hilfegesuch an die FIFA 

Wie nun die französische Sportzeitung "L’Équipe" schreibt, habe N’Golo Kanté abgesehen von seinem Trainingsstreit nun eine weitere Maßnahme eingeleitet, um seinen Wechsel zu Fenerbahçe doch noch zu ermöglichen. Demnach habe der 34-Jährige sein Beraterteam angewiesen, sich direkt an die FIFA zu wenden, damit der internationale Fußballverband eine Lösung finden möge. Auch von Seiten Fenerbahçes habe man sich bereits wegen einer Überprüfung eines möglichen Vertragsbruchs von Al-Ittihad gewandt. Immerhin habe man sich bereits mündlich auf den Transfer verständigt, was in vielen, allerdings nicht in allen Ländern, eigentlich bereits als vertraglich bindend gilt. Ob der Weltverband die als exzellent geltenden Beziehungen mit dem reichen Wüstenstaat aber wegen eines einfachen Transfers in die Türkei strapazieren würde, dürfte zumindest bei den zynischeren Beobachtern für allgemeine Skepsis sorgen.

Foto: Gualter Fatia / Getty Images 

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