Nur die Raute
·24 de junio de 2026
Vor Krüger-Deal: HSV hatte Perlentaucher aus der Buli im Visier!

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·24 de junio de 2026

Bevor sich der HSV für Kathleen Krüger als neue Sportvorständin entschied, prüften die Verantwortlichen offenbar auch eine andere prominente Personalie.
Laut Hamburger Abendblatt gehörte Eintracht-Frankfurt-Boss Markus Krösche ebenfalls zu den heißesten Kandidaten auf den lange Zeit vakanten Posten. Der 45-Jährige genießt in der Bundesliga einen exzellenten Ruf. Immer wieder gelang es ihm in Frankfurt, talentierte Spieler für vergleichsweise geringe Summen zu verpflichten und später mit enormem Gewinn weiterzuverkaufen.
Namen wie Omar Marmoush (für 75 Mio. zu Manchester City), Randal Kolo Muani (für 95 Mio. zu Paris Saint-Germain) oder auch Willian Pacho (für 40 Mio. zu Pairs Saint-Germain) stehen exemplarisch für Krösches Transferstrategie. Seine Fähigkeit, Potenziale frühzeitig zu erkennen und Deals zum Abschluss zu bringen, brachte ihm in der Branche den Ruf eines echten „Perlentauchers“ ein.

Foto: Getty Images
Dieses Profil passte offenbar hervorragend zum gesuchten Anforderungskatalog des HSV. Nach der zu Jahresbeginn vollzogenen Trennung von Stefan Kuntz wollten die Verantwortlichen ganz bewusst einen anderen Weg einschlagen. Statt eines klassischen Fußballfunktionärs mit großer Spieler- und Trainervergangenheit stand diesmal strategische Kompetenz, modernes Management und nachhaltige Kaderentwicklung im Vordergrund.
Neben Krösche gehörte auch Sebastian Kehl zum erweiterten Kandidatenkreis. Im Gegensatz zum SGE-Manager wurden mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler jedoch keine direkten Gespräche geführt. Letztlich fiel die Wahl ohnehin auf Kathleen Krüger. Die langjährige Bayern-Funktionärin überzeugte die Vereinsspitze sowohl fachlich als auch menschlich und erhielt schließlich den Zuschlag.
„Sie passt gut zu den Werten des HSV“, erklärte Präsident Henrik Köncke gegenüber dem Abendblatt. „Sie hat sich bei den Bayern in einem hochkompetitiven Umfeld in den vergangenen Jahren bewiesen und weiterentwickelt. Deswegen besteht aus unserer Sicht kein Zweifel, dass sie diese Rolle sehr gut ausfüllen wird.“
Dass Krösche überhaupt ernsthaft als Kandidat gehandelt wurde, zeigt allerdings, wie ambitioniert der Suchprozess verlief. Der HSV blickte bei der Besetzung der Kuntz-Nachfolge nicht nur auf verfügbare Kandidaten, sondern nahm auch einige der renommiertesten Entscheidungsträger des deutschen Fußballs ins Visier.







































