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·22 de junio de 2026

Werder gibt Alvero eine letzte Chance und hofft auf die Kehrtwende

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Skelly Alvero kehrt nach einer enttäuschenden Leihe in Frankreich zum SV Werder Bremen zurück. Trainer Daniel Thioune will sich zunächst ein eigenes Bild vom 24-Jährigen machen, bevor eine Entscheidung über seine Zukunft fällt. Ein Verbleib ist nicht ausgeschlossen.

Amiens stieg ab und Thioune kennt Alvero noch nicht

Wie die Deichstube berichtet, verbrachte Alvero die vergangene Rückrunde auf Leihbasis bei Amiens SC in der französischen Ligue 2, die schlussendlich als Tabellenletzter in die National abstieg. Der Mittelfeldmann kehrt damit ohne positive Erfahrungen und ohne Erstligaimpuls an die Weser zurück. Clemens Fritz formulierte die Ausgangslage nüchtern: „Skelly wird zum Vorbereitungsstart bei uns sein und sich im Training der Profimannschaft anbieten. Alles weitere werden wir sehen."


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Besonders interessant ist die Situation deshalb, weil Thioune das Amt als Cheftrainer übernommen hatte, als Alvero bereits nach Frankreich abgereist war. Der neue Trainer kennt den defensiven Mittelfeldspieler also ausschließlich aus der Beobachtung, nicht aus der direkten Zusammenarbeit. Dem Vernehmen nach möchte auch Thioune erst eine Einschätzung aus dem Trainingsalltag gewinnen, ehe eine Entscheidung fällt.

Fünf Millionen Euro investiert und kaum ein Markt in Sicht

Für Werder ist die Personalie ein unangenehmes Thema. Insgesamt wurden rund fünf Millionen Euro für die Leihe und den anschließenden festen Transfer im Sommer 2024 ausgegeben. Bislang hat Alvero dieses Vertrauen auf dem Platz nicht zurückgezahlt. Grundsätzlich ist Werder offen für eine Abgabe, per erneuter Leihe oder im festen Verkauf.

Die Deichstube berichtet jedoch, dass es kaum einen Markt für den Belgier gebe, sodass ein Verbleib über die Transferperiode hinaus nicht mehr ausgeschlossen werden könne. Zumindest gibt es noch eine kleine Resthoffnung, dass Thioune in Alvero eine Qualität entdeckt, die bislang nicht zum Vorschein kam.

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