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·11 de julio de 2026
WM 2026: Tag 30 im Blog – Belgien respektabel, Spanien vor Traumduell im Halbfinale – News und Analysen zur Weltmeisterschaft

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WM 2026, Tag 30: Spanien zieht ins Halbfinale ein und macht das Traumduell perfekt. Belgien geht mit erhobenem Haupt.
Die WM 2026 in Nordamerika steuert aufs Finale zu. In den kommenden Tagen spielen die verbliebenen Nationen den neuen Weltmeister und damit den Nachfolger von Argentinien aus. Mit dabei waren zu Beginn 17 Spieler des FC Bayern München.
Spanien zieht ins Halbfinale der WM ein und wird dort auf Frankreich treffen. Belgien geht mit erhobenem Haupt.
Miasanrot begleitet die WM 2026 deshalb nicht nur mit vielen Features und Analysen, sondern auch im WM-Blog, der euch täglich einen Überblick verschaffen soll. Das Format schaut vor allem auf den vergangenen Tag und blickt zudem auf die wichtigsten Ereignisse des bevorstehenden Tages.
Ziel ist es, dass der Artikel am Vormittag erscheint. Da wir dieses Projekt nur nebenberuflich stemmen können, ist unklar, ob das immer gelingt. Um dieses und ähnliche Formate in Zukunft dauerhaft ermöglichen zu können, kannst du in Erwägung ziehen, Miasanrot finanziell zu unterstützen.
Das Spiel in aller Kürze: Lange ist dieses Spiel zwar sehr einseitig, weil Spanien gefühlt 90 Prozent Ballbesitz hat, aber immerhin etwas ausgeglichen, weil Belgien ab und zu den Weg nach vorn findet. Spätestens mit dem 1:1 hat aber auch das ein Ende. Die Belgier konzentrieren sich ab der zweiten Halbzeit nur noch aufs Verteidigen. Spanien drückt und drückt und drückt und trifft spät zum 2:1 als der für den verletzten Courtois eingewechselte Lammens einen Kahn-Moment erlebt und den Schuss nach vorn klatschen lässt. Schluss.
Miasanrot-Note: 3,5
Sind wir ehrlich: Über die Spanier ist alles gesagt. Defensiv stabil, offensiv kein Feuerwerk, aber extrem dominant und kontrolliert. Das Weiterkommen gegen Belgien ist verdient. Aber über die Belgier wurde bisher etwas zu wenig gesprochen. Sie starteten als Generation Blech in dieses Turnier. Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois, Romelu Lukaku – Überbleibsel jener „goldenen“ Generation, die ihr ganz großes Versprechen nicht einlösen konnte.
Spieler, die ihre allerbesten Jahre hinter sich haben. Und so lief diese WM ehrlicherweise auch an. 1:1 gegen Ägypten, 0:0 gegen den Iran – es war ein fürchterlicher und zäher Start. Erst das 5:1 gegen Neuseeland machte den belgischen Fans Hoffnung, ehe Senegal sie komplett zu zerstören schien.
Im Sechzehntelfinale stand es 2:0 für die Afrikaner. Hoch verdient gegen eine belgische Mannschaft, die nicht nur lethargisch und uninspiriert Fußball spielte, sondern sich in Person von Tielemans und Trossard beinahe noch auf dem Platz gegenseitig körperlich anging. Doch dann kam das Comeback. Ein 3:2-Sieg, der für Belgien ebenso einiges geändert zu haben scheint wie die ganze Zirkusgeschichte der FIFA rund um die Rote Karte für Balogun.
Ein fulminantes 4:1 gegen bis zu diesem Zeitpunkt starke US-Amerikaner stellte die belgische Ehre wieder her. Und auch wenn das Aus gegen Spanien verdient ist: Sie spielten es clever. Sie nutzten eine der wenigen Defensivschwächen des Europameisters im Kopfballspiel zum Ausgleich und verteidigten es dann leidenschaftlich. Vielleicht etwas zu defensiv und mit zu wenig Entlastung im Spiel nach vorn.
Aber eben gegen eines der stärksten Nationalteams, die es überhaupt gibt. Spanien kombinierte sich in einen Flow und Belgien musste hoffen. Es ist eine bittere Geschichte, dass ausgerechnet Lammens, der für den verletzten Courtois kam, den inneren Kahn channelte und den Ball nach vorn klatschen ließ. Aber es nur an ihm festzumachen, wäre auch zu einfach.
Spanien nutzte die extrem tiefe Verteidigungssituation der Belgier für einen gefährlichen Fernschuss aus. Und dann war der belgische Traum vorbei. Es ist irgendwie ein passendes Ende für eine Mannschaft, die nicht gut genug war, um viel mehr herausholen zu können. Aber es ist auch deshalb im positiven Sinne passend, weil sich Belgien mit deutlich positiveren Gefühlen verabschieden konnte, als man zwischenzeitlich dachte.
Die „Roten Teufel“ haben Respekt dafür verdient, wie sie dieses Turnier auf ihre Seite ziehen konnten. Man munkelt, dass andere Nationen mit denselben Farben auf der Fahne so eine vor allem im mentalen Bereich starke Leistung schon länger nicht mehr hinbekommen haben.
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Der Blick nach vorn ist jedoch ein wunderschöner: Frankreich und die Spanier werden im Halbfinale aufeinandertreffen. Es ist das Duell der wohl zwei besten Mannschaften in diesem Turnier. Kein anderes Team ist so gut in den Ballbesitzstrukturen wie Spanien. Kein anderes Team ist so kontrolliert und offensivstark wie die Franzosen.
Aber beide sind auch defensiv überragend. Die Spanier verteidigen viel mit dem Ball am Fuß, kommen aber auch extrem schnell hinter den Ball, wenn sie ihn verlieren. Frankreich hat eine enorme Klasse im Abwehrbereich und ist auch taktisch so eingestellt, dass sie defensiv schwer zu knacken sind.
Es könnte ein Spiel werden, das früh ein paar Tore auf beiden Seiten braucht, um die volle Unterhaltungsqualität zu entfalten. Je länger es 0:0 steht, desto zäher könnte dieses Halbfinale werden, das auf dem Papier so viel verspricht. In jedem Fall kann man hier von einem vorweggenommenen Finale sprechen. Wer diese Partie gewinnt, ist im Finale leicht favorisiert. Mindestens.
War ja alles zu schön, um wahr zu sein. Weiter geht es mit einer weiteren Nachtschicht!
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Alle Hintergründe zur WM 2026 findet ihr in Form von Taktikanalysen zum DFB-Team, den Spielern des FC Bayern München und zur Weltmeisterschaft generell auf unserer großen Übersichtsseite: WM 2026: Taktiken, Analysen und die Bayern-Achse im DFB-Team und im Turnier







































