Treffpunkt Betze
·18 de marzo de 2026
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·18 de marzo de 2026

Nach dem dominanten Derbysieg müssen die Roten Teufel eine Auswärtsfahrt von knapp 300 Kilometern auf sich nehmen, um am Samstagmittag gegen den „Glubb“ aus Nürnberg anzutreten. Dabei liegt deutlich weniger Druck auf den Pfälzern, die sich durch den Sieg gegen den KSC ordentlich Luft verschafft haben. Ganz unbedeutend ist die Partie im Max-Morlock-Stadion jedoch nicht, denn jeder weiß, wie schnell die Stimmung „aufm Betze“ kippen kann. Zudem dürfte der FCK aus dem Hinspiel noch eine Rechnung mit den Mittelfranken offen haben: Damals entführten diese in letzter Minute einen Punkt aus Kaiserslautern.
Der kommende Gegner der Roten Teufel durchlebt eine durchwachsene Saison. Nach einem anfänglichen Formtief konnte der ehemalige Lautrer Miroslav Klose sein Team zwar aus dem Tabellenkeller führen, Platz acht war für den traditionsreichen Verein jedoch das höchste der Gefühle. Der „Glubb“ wabert im zweiten Jahr unter Klose im unteren Mittelfeld der zweiten Liga umher.
Auch angesichts des durchaus talentierten Kaders schwang stets eine latente Unruhe mit. Dies hielt die Verantwortlichen jedoch nicht davon ab, den Vertrag mit dem Weltmeister zu verlängern. Seitdem präsentiert sich der FCN wie bisher: mittelmäßig. Zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen – mehr Durchschnitt geht nicht.
Personell ist insbesondere Julian Justvan ein wahrer Unruheherd: Der Landshuter sammelte bereits 13 Scorerpunkte, ebenso wie sein Sturmpartner Mohamed Zoma aus der Elfenbeinküste. In der Defensive ragt neben dem Linksverteidiger Berkay Yilmaz Adam Markiev heraus, der als großer Stabilisator im Mittelfeld gilt. Mit einem Sieg dürften sich die Franken endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden, weshalb eine umkämpfte Begegnung zu erwarten ist.
Genau dieses Motto könnte Torsten Lieberknecht für die Aufstellung seiner Mannschaft wählen, denn alle Derbyhelden sind fit. Selbst der zuvor erkrankte Simon Asta trainiert wieder mit dem Team. Jacob Rasmussen könnte nach seinen 30 Minuten gegen den KSC zurück in die Startelf kehren, denn der Däne scheint wohlauf und bei 100 % zu sein. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass man in der FCK-Dreierkette einen Verteidiger findet, der leistungsbedingt rausrotiert.
Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Haas, Kim, Gyamfi, Sirch, Joly – Sahin, Kunze – Ritter, Skyttä - Berisha
Drei der letzten fünf Begegnungen mit den „Glubberern“ endeten unentschieden. Dabei sorgten beide Teams nur selten für ein Spektakel. Für die Roten Teufel dürfte es entscheidend sein, die „Null“ zu halten. Die Chancen auf einen eigenen Treffer stehen gut, denn dem Heimteam gelang es in den letzten 13 Partien nicht, ohne Gegentor zu bleiben. Unter dieser Prämisse scheint der Matchplan klar: hinten dichtmachen, vorne hilft der liebe Gott, bzw. ein formstarker Mergim Berisha. Das dürfte dem FCK eigentlich in die Karten spielen. Eigentlich.
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