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·18 janvier 2026
"Das tut uns gut": Dresden mit erstem Zu-Null-Sieg der Saison

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Nach dem 2:0 im Kellerduell gegen die SpVgg Greuther Fürth ist die Erleichterung bei Dynamo Dresden groß. Vor allem die Tatsache, dass die SGD erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb, sorgte für Zufriedenheit.
Viel Druck lag auf dem Rückrundenauftakt gegen den Tabellennachbarn. Es war klar, dass Dynamo dringend einen Sieg brauchte, um die Chancen auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließen die Hausherren wenig zu und spielten das erste Mal seit dem Wiederaufstieg zu Null. "Wir haben heute sehr viel dafür getan, dass die Null steht", betonte Trainer Thomas Stamm. Über das erste Spiel ohne Gegentor freute sich auch Torwart Tim Schreiber: "Es tut uns gut, dass wir heute das erste Mal zu Null gespielt haben, in dieser Saison. Das muss uns jetzt Schwung geben für nächste Woche."
Die Defensive war die große Schwachstelle in der Hinrunde. Darauf reagierte der Verein in der Winterpause und verpflichtete fünf Neuzugänge, von denen vier direkt starten durften. "Ich bin zufrieden. Alle habe ein sehr stabiles Spiel gemacht, haben unserem Spiel gut getan, dass die Null steht", sagte Stamm, der keinen einzelnen Spieler hervorheben wollte. Auf Nachfrage ließ er sich aber doch einige lobende Worte über seinen neuen Abwehrchef Thomas Keller entlocken: "Viele Zweikämpfe gewonnen, gecoacht, dirigiert, sehr gut, sehr klar. Auch im Training im Austausch sehr klar. Du kriegst immer eine Meinung. Das tut uns gut. Jemand, der andere Spieler besser machen kann durch seine Art und Weise."
Der einzige Wintertransfer, der nicht zum Einsatz kam, war Torwart Elias Bethke, der nach seiner Verletzung allerdings noch Trainingsrückstand hat. Obwohl Schreiber als Nummer Eins in die Rückrunde startete, ließ der Trainer die Torwartfrage offen. "Der Konkurrenzkampf soll so sein, dass sich alle drei gegenseitig so pushen und auf so ein Level bringen, dass wir nie schlechte Entscheidungen treffen, sondern immer Jungs im Tor haben, die in der Lage sind, uns zu helfen. Das können alle drei", erklärte Stamm.
Ein weiterer Erfolgsfaktor im Fürth-Spiel waren die Standards. Das 1:0 fiel nach einem einstudierten Eckball. Stamm: "Wir haben probiert, einen hohen Fokus darauf zu legen und den Jungs die Augen zu öffnen. Es ist ein wichtiger Aspekt. Da sind wir Schritte gegangen. Aber wir werden im Nachgang ein paar Dinge ansprechen, die wir besser machen können." Dazu gehöre auch die Schlussphase, in der seine Elf etwas wackelte. "Über die 90 Minuten gesehen war es sehr verdient, dass wir drei sehr wichtige Punkte mitnehmen gegen einen direkten Gegner, was uns unbedingt Selbstvertrauen geben soll für die nächste Woche", resümierte Stamm. Dann wartet am Samstagabend der Ostklassiker beim 1. FC Magdeburg, ein weiterer Konkurrent im Abstiegskampf.









































