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·7 février 2026
Das Warten auf die Entscheidung: Wohin führt der Weg von Eric Martel? Welche Optionen hat der 1. FC Köln?

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Tim Vrastil
7 Februar, 2026
Es ist wohl eine der spannendsten Personalien dieser Saison – zumindest wird schon sehr lange darüber diskutiert und spekuliert. Wie geht es weiter mit Eric Martel? Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber für Spieler und Verein gibt es Pro und Contra.

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Nach wie vor ist es eine Hängepartie. Und eine, die sich wie ein Kaugummi zieht. Schon im vergangenen Frühling war die Personalie um Eric Martel eine heiß diskutierte. Spekulationen um die Vertragsverlängerung, Gerüchte um einen Abschied, Interessenten aus dem In- und Ausland. In einem Nebensatz droppte der Sechser im Trainingslager in Bad Waltersdorf, dass er beim FC bleiben würde – allerdings vorerst ohne Vertragsverlängerung. Im Februar soll die Entscheidung nun folgen. Und sie wird mit Spannung erwartet und in den Sozialen Medien weiterhin heiß diskutiert. Doch wie sehen die Optionen für Verein und Spieler überhaupt aus?
Für den 1. FC Köln wäre ein Abgang von Eric Martel aus sportlicher Perspektive definitiv ein herber Verlust, gehört er doch zu den Leistungsträgern im Team von Cheftrainer Lukas Kwasniok. Der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft gilt als zweikampfstark und spielintelligent, verfügt über ein gepflegtes Passspiel und kann sowohl im Mittelfeldzentrum als auch zentral in der Abwehrkette auflaufen. Darüber hinaus bringt er mit gerade einmal 23 Jahren bereits die Erfahrung aus mehr als 150 Pflichtspielen auf nationalen, aber auch internationalem Niveau mit. Ein sehr attraktives Paket, zumal er in Zukunft durchaus auch in den Dunstkreis der A-Nationalmannschaft stoßen könnte. Das wissen auch andere Clubs, Clubs aus dem In- und Ausland. Die Tatsache, dass er aktuell ablösefrei zu haben wäre, bringt ihn wohl ziemlich sicher in die Notizbücher von zahlreichen Vereinen.
Neben der sportlichen Komponente wäre ein ablösefreier Abschied des Leistungsträgers aus Kölner Sicht wirtschaftlich für den FC mehr als schwierig. Martels Marktwert wird laut transfermarkt.de derzeit auf rund acht Millionen Euro geschätzt, ein ablösefreier Abgang wäre ein herber Verlust. Selbst eine Vertragsverlängerung für eine weitere Saison dürfte den Kölnern bei einem dann kurzen Vertrag nur eine Summe deutlich unter dem Marktwert bescheren. Dass die FC-Bosse sich aber nicht lange hinhalten lassen wollen, scheint auch klar. So ist das Interesse an vielversprechenden Sechsern wie Dan Neil oder Silas Andersen zu erklären, an denen der FC stark interessiert war. Der FC braucht Planungssicherheit und die möglichst schnell.
Felipe Chávez spielt indes eine andere fußballerische Rolle. Martel ist kein dominanter Spielgestalter, kein Spieler mit Glamour-Faktor. Ebenso wenig ist er Torvorbereiter oder gar Torschütze. Er ist Motor und Antreiber, ein Kämpfertyp in der Spielfeldzentrale. Und genau einen solchen Spielertyp braucht es im Kampf um den Klassenerhalt und gegen den Abstieg. Einen Spieler seiner Qualität zu finden, noch dazu ohne die finanziellen Einbußen bei einem ablösefreien Wechsel, dürfte für den FC mindestens schwierig werden. In seinem Alter ist das Potenzial noch groß und die Zukunft vielversprechend.
Der Spieler selbst hält sich bislang weiterhin bedeckt und lässt sich seine Zukunft offen. Seinen Aussagen zufolge wolle er sich nun nach dem Winter-Transferfenster entscheiden, was für ihn der richtige nächste Schritt ist. In der Bundesliga wird es im Sommer mehrere Optionen geben. Clubs wie der SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart oder die TSG 1899 Hoffenheim könnten in Frage kommen. Allerdings ist nicht sicher, ob Martel dort auch einen Stammplatz sicher hätte. Anders ist die Situation beim FC: Mit seinen Leistungen in Köln und seinem jungen Alter von 23 Jahren hat sich Martel in jedem Fall ein ordentliches Standing erspielt, war in den vergangenen zwei Jahren unumstrittener Stammspieler und dürfte es auch wieder werden.
Auf der anderen Seite ist Martel durch seinen auslaufenden Vertrag und das gegebene Interesse zudem in einer guten Verhandlungsposition. Ein Wechsel würde für ihn wohl ziemlich sicher zu einem Club mit Europapokal-Ambitionen führen, inklusive einer deutlichen Gehaltssteigerung. Martel selbst machte nie einen Hehl aus seiner Verbundenheit zum Club. Dennoch sagte er bereits im Vorjahr, dass er von der Champions League träume. Dass er dieses Ziel in Köln irgendwann erreichen könnte, scheint bei allem kölschen Optimismus dann doch eher unwahrscheinlich.
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