Anfield Index
·22 avril 2026
Davis: Liverpool begeht wie Man United Fehler, wenn Slot bleibt

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·22 avril 2026

Liverpools Saison sorgt weiter für intensive Debatten, und der jüngste Big Decisions-Podcast mit Dave Davis rückt Arne Slot klar ins Rampenlicht. Offen und direkt stellt Davis die Frage, ob der aktuelle Cheftrainer Liverpool wirklich voranbringen kann, insbesondere da bereits Vergleiche mit der Instabilität bei Manchester United aufkommen.
„Slot ist Liverpools Cheftrainer … der Cheftrainer, der uns in der vergangenen Saison den Meistertitel geholt hat“, beginnt Davis und erkennt frühere Erfolge an. Doch seine Haltung wird schnell deutlicher: „Auf der Trainerbank muss es eine Veränderung geben. In diesem Sommer braucht es einen neuen Cheftrainer.“
Davis sieht einen dramatischen Ergebniseinbruch als Kern seines Arguments. „Holt Arne Slot genug aus diesem Kader heraus? Und mit einem Wort: nein“, sagt er und verweist auf einen Absturz, der die Fans sowohl online als auch an der Anfield Road beunruhigt hat.
Mit Verweis auf statistische Entwicklungen ergänzt er: „Wir sind mit dem, was wir letztlich sehen, sogar noch unter das Mindestniveau in den Keller gefallen“, und unterstreicht damit die Schwere von Liverpools Problemen. Auch die Einordnung der Ergebnisse sei seiner Ansicht nach irreführend gewesen. „Es geht doch um die Darstellung, oder?“, erklärt er und merkt an, dass ungeschlagene Serien tiefere Probleme wie „fünf Siege in 17 Spielen“ kaschiert hätten.
Die Atmosphäre an der Anfield Road habe diese Unruhe widergespiegelt. Davis sagt: „Dreimal haben wir in dieser Saison auch deutliche Buhrufe im Stadion gehört“, was unterstreicht, dass die Unzufriedenheit über die Diskussionen in den sozialen Medien hinausgeht.
Im Podcast wird eine klare Parallele zu Manchester United und dessen Trainerentscheidungen gezogen. Davis warnt davor, ähnliche Fehler zu wiederholen, und sagt: „Es war klar, dass Erik ten Hag auf ganzer Linie gescheitert ist … aber sie haben den ganzen Sommer an Ten Hag festgehalten und ihm sogar noch Macht gegeben.“
Er warnt Liverpool davor, denselben Weg einzuschlagen, und ergänzt: „Meine Sorge ist, dass du wie bei Erik ten Hag in die nächste Saison gehst und sie bis Oktober … schon abschreiben kannst.“ Dieser Vergleich verschärft die Dringlichkeit rund um Slots Position, besonders da die Eigentümer Berichten zufolge eher zum Weitermachen tendieren.
Zwar erkennt Davis den Kontext an, doch er bleibt nicht überzeugt, dass dieser den aktuellen Verlauf rechtfertigt. „Es gibt in dieser Saison entlastende Umstände für Arne Slot … aber reichen diese wirklich aus?“, fragt er.
Sein Fazit ist eindeutig. „Ich tue mich schwer zu erkennen, dass es überhaupt genug entlastende Umstände gibt“, sagt er und verweist auf schwache Phasen wie „neun Niederlagen in 12 Spielen, die schlimmste Serie seit 71 Jahren“.
Selbst historische Vergleiche spenden wenig Trost. „Wie schlecht war Manchester United … und trotzdem sind sie an die Anfield Road gekommen und haben ein Ergebnis geholt“, sagt Davis und deutet damit an, dass Liverpool unter die erwarteten Standards gefallen ist.
Abseits der Trainerbank ist auch die Kaderplanung ein zentrales Thema. Davis betont die Notwendigkeit von Verstärkungen in der Offensive und sagt: „Du musst Tore und Tempo in die Mannschaft bringen.“
Angesichts der großen Bedeutung von Mohamed Salahs Output ist das Ausmaß der Herausforderung klar. „Wir verlieren den Ägyptischen König. Das ist absolut gewaltig“, sagt er und fügt hinzu, dass der Ersatz einer solchen Produktion „die nächste Saison definieren wird“.
Mit einer klaren Einschätzung unterstreicht er die Bedeutung offensiver Qualität. „Tore verzeihen und verdecken eine Vielzahl von Sünden. Wenn du Tore schießen kannst, ist das der Ausgangspunkt.“
Zum Abschluss gibt Davis eine klare Empfehlung ab. „Die erste Veränderung, die ich vornehmen würde, wäre auf der Trainerbank … dort muss es eine geben. Für mich steht das an erster Stelle.“
Ob Liverpool dieser Sichtweise folgt, bleibt ungewiss, doch der Druck auf Arne Slot ist unübersehbar. Mit einer wahrscheinlichen Qualifikation für die Champions League steht der Klub an einem Scheideweg und muss Stabilität gegen das Risiko der Stagnation abwägen.
Während die Debatte in Podcasts und auf Fan-Plattformen weitergeht, ist eines klar: Liverpools Sommerentscheidungen werden nicht nur die Ergebnisse prägen, sondern auch die langfristige Ausrichtung des Klubs.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.









































