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·15 avril 2026

Die beeindruckende Entwicklung des Ragnar Ache: Vom fleißigen Arbeiter zum Torjäger des 1. FC Köln

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Hendrik Broschart

15 April, 2026

Ragnar Ache blüht im Saisonendspurt auf und tritt aus dem Schatten von Said El Mala und Jakub Kaminski. Mit starkem Selbstvertrauen und wichtigen Treffern wird der Stürmer immer mehr zum entscheidenden Faktor im Abstiegskampf für den 1. FC Köln: Ragnar Ache blüht zur rechten Zeit auf.

Im Saisonendspurt rückt der Angreifer zunehmend in den Mittelpunkt des Kölner Offensivspiels. Vor allem im letzten Saisondrittel trifft Ache nun selbst regelmäßig und unterstreicht damit seine Topform im Abstiegskampf.

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Ragnar Ache wird für den FC immer unverzichtbarer (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

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In der letzten Phase der laufenden Spielzeit ist es Ragnar Ache gelungen, aus dem Schatten der Topscorer Said El Mala und Leistungsträger Jakub Kaminski zu treten. Im letzten Saisondrittel ist bei dem 27-Jährigen der Knoten geplatzt. Ache belohnt seine harte Arbeit in Zweikämpfen und Luftduellen als Wandspieler nun regelmäßig mit eigenen Treffern. El Mala ist zwar der mit Abstand beste Torschütze der Kölner und der FC profitiert von seinen Toren, doch der Verein ist nicht mehr allein von dem Shootingstar abhängig, da nun auch Ache trifft. Nach nur einem Tor in der Hinrunde kommt der 27-Jährige in der Rückrunde bereits auf sechs Tore. Spätestens seit seinem Auftritt im Abstiegs-Kracher gegen den SV Werder Bremen muss jedem klar geworden sein: Ache läuft im letzten Saisondrittel zu seiner absoluten Topform auf und verleiht den Geißböcken eine zusätzliche Portion Torgefahr.

Ache im Scheinwerferlicht

Denn auch beim zwischenzeitlichen 2:0 am vergangenen Spieltag gegen Daniel Thiounes Werderaner bewies er seinen Torriecher. Nach einer Ecke stand Ache gleich zweimal goldrichtig. Ein Kopfball von Cenk Özkacar landete am Pfosten. Den ersten Nachschuss konnte Mio Backhaus noch parieren, doch beim zweiten Versuch war der U21-Nationalkeeper machtlos und Ache drückte den Ball über die Linie. Ohnehin war der Angreifer der auffälligste Offensivspieler seines Teams.

Kein anderer Geißbock suchte so häufig den Abschluss gegen Bremen. Gleichzeitig ging Ache in seiner Rolle als Wandspieler kompromisslos zu Werke und zog dabei die meisten Fouls. Er stand auch im Fokus der Szene, die den Spielverlauf am Sonntag maßgeblich beeinflusste: Ein einfacher Rückpass des Ex-Kölners Leonardo Bittencourt erwischte den hellwachen Ache mit der Fußspitze, wodurch der letzte Bremer in die Bredouille geriet. Bremens Innenverteidiger Marco Friedl fehlte beim Rettungsversuch gegen den Stürmer die nötige Trittfestigkeit, sodass er ausrutschte und Ache unsanft abräumte. Schiedsrichter Tobias Reichel entschied auf Rot.

„Dann ist mein Job erledigt“

Niemand kann bestreiten, dass der 27-Jährige gegen Bremen seine Rolle als einer der Führungsspieler mit vollem Einsatz ausgefüllt hat. Dazu belohnte sich der Stürmer mit weiteren Punkten auf seinem Scorer-Konto, das sich durch die jüngsten Auftritte des gebürtigen Frankfurters so rasch füllt wie noch nie in dieser Saison. Wenn es nach dem 27-Jährigen ginge, würde sich in den verbleibenden fünf Ligaspielen der Kölner nicht viel ändern.

„Ich bin noch zu selten zu sehen, auch wenn mir schon ein paar Tore gelungen sind“, sagte Ache in einem Interview mit dem Fußballmagazin „Kicker“. Dennoch sei er sich seiner Stärken und insbesondere auch der herausragenden Fähigkeiten der beiden anderen Torgaranten in seiner Mannschaft sehr bewusst. „Teil meines Jobs ist es ja auch, Bälle zu sichern und weiterzuleiten. Die spektakulären Dinge wie Dribblings überlasse ich dann lieber Said oder Jakub. Wenn ich auf sie ablegen kann oder den Gegner anlaufe, habe ich meinen Job erledigt. Das fühlt sich dann aber nicht so an, als würde ich hervorstechen – so wie Said, der fünf Leute ausdribbelt und dann noch ins Kreuzeck schießt“.

Geht die Ache-Show auf St. Pauli weiter?

Auch die Leistungen von Ache haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Kölner bereits am kommenden Freitag im Spiel gegen den FC St. Pauli den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen können. Denn seit zehn Jahren ist kein Team mehr mit 43 Toren nach 29 Spieltagen abgestiegen. Bereits unter Lukas Kwasniok gehörte der FC in der Offensive zu den besseren Mannschaften der Bundesliga. Der ehemalige Trainer formte in Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger René Wagner eine Offensive, die nicht der eines Bundesliga-Absteigers entspricht. Es bleibt abzuwarten, ob Ache auch auswärts gegen die Kiezkicker treffen kann.


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