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·18 janvier 2026
"Ein Riesenschock für uns": Aue geht nach Lucky Punch leer aus

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Im Ostduell begegneten sich Hansa Rostock und Erzgebirge Aue auf Augenhöhe. Durch ein Tor mit der letzten Aktion des Spiels verloren die Veilchen unglücklich mit 1:2. Ein bitterer Tiefschlag, der die Auer enttäuscht zurückließ.
Nach umkämpften und abwechslungsreichen 93 Minuten schienen beide Mannschaften mit dem Punktgewinn zufrieden, doch dann schlug Rostocks Ryan Naderi mit der letzten Aktion des Spiels zu. "Das ist natürlich ein Riesenschock für uns. Das muss man erstmal verdauen", sagte Marcel Bär bei "MagentaSport" Der Aue-Stürmer wirkte fassungslos und tat sich schwer, die passenden Worte zu finden. "Es war die allerletzte Aktion im Spiel. Da stellen wir uns nicht gut an. Es ist bitter", ergänzte Bär.
Hätte es diesen Lucky Punch nicht gegeben, wäre Bär wohl der Mann des Spiels gewesen, der kurz vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Es war sein erstes Drittligator seit März 2025. Damals traf er ebenfalls gegen Hansa im Ostseestadion, verletzte sich aber später in der Partie und fiel anschließend mit einem Achillessehnenriss bis zum November aus. "Diese Geschichten schreibt irgendwie nur der Fußball. Die Enttäuschung ist aber gerade riesengroß. Deswegen habe ich das gar nicht im Kopf", räumte der 33-Jährige ein.
Ebenso frustriert kommentierte Trainer Jens Härtel den späten Siegtreffer von Naderi, der einen Aufsetzer im hohen Bogen in das Tor bugsierte. "Da war auch viel Glück und Zufall mit dabei. Für uns ist es total ärgerlich, weil das Spiel hat es nicht hergegeben. So wie wir aufgetreten sind, hätten wir Minimum den Punkt verdient gehabt", meinte Härtel. In der Tat bot seine Elf den spielstarken Hausherren gut Paroli und hatte eigene gute Möglichkeiten, um das Spiel für sich zu entschieden. "In der zweiten Halbzeit hatte Hansa einen Ticken mehr vom Spiel, aber gar keine klaren Chancen. Wir hatten in der Phase die beste Chance mit Mika Clausen, den Uphoff überragend hält", so Härtel.
Doch diesen vergebenen Chancen dürfen die Veilchen nicht lange hinterhertrauern. "Wir müssen schnell wieder aufstehen. Nächste Woche gegen Ulm haben wir alle Hände voll zu tun. Dann gilt es, zu Hause drei Punkte einzufahren", stellte der Aue-Trainer klar. Der SSV Ulm ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf, liegt sechs Punkte hinter Aue auf dem 18. Tabellenplatz. Weil auch Alemannia Aachen verlor, liegen die Sachsen weiter einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz und haben die bessere Tordifferenz.
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