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·10 janvier 2026
"Einvernehmliche Lösung": Transferstreit um Okpala beendet

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·10 janvier 2026

Der Transferstreit zischen dem SV Waldhof Mannheim und dem SC Paderborn um Kennedy Okpala ist beendet. Wie der Zweitligist am Samstag bekanntgab, sei eine "einvernehmliche Lösung" gefunden worden. Auch der Waldhof bestätigte den Transfer nun.
Am 2. Januar teilte der SC Paderborn mit, dass Kennedy Okpala den SV Waldhof Mannheim verlassen wird. Der Transfer hatte sich bereits mehrere Tage zuvor angedeutet, dennoch hatten sich die Buwe verwundert gezeigt. In einem offiziellen Statement hieß es: "Kennedy Okpala hat seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt und ist heute nicht zum Training erschienen. Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof."
Es drohte ein Rosenkrieg, denn Mannheim wollte den Fall juristisch überprüfen. Warum? Weil die Ablösesumme von 550.000 Euro auf dem Spiel stand. Zur Kündigung seitens des 21-Jährigen war es zuvor gekommen, weil der Waldhof laut Darstellung von Berater Markus Peter vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sein soll. Im Zweifelsfall hätten die Kurpfälzer bei einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht leer ausgehen können. Jetzt wurde jedoch eine "einvernehmliche Lösung gefunden" und ein "Transfervertrag für den Wechsel von Kennedy Okpala unterschrieben", wie der SC Paderborn zuerst mitteilt.
Auch der Waldhof ließ in einer knappen Mitteilung wissen: "Der SV Waldhof Mannheim und der SC Paderborn haben sich auf einen Wechsel von Kennedy Okpala geeinigt. Beide Vereine unterschrieben am heutigen Samstag einen Transfervertrag. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Vereine Stillschweigen." Dem "Kicker" zufolge soll Okpala seine Kündigung beim Waldhof zurückgezogen und der SCP die volle Ablösesumme von 550.000 Euro gezahlt haben. Offenbar wollten die Ostwestfalen kein Risiko eingehen, dass Okpala in Folge einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht vorerst keine Spielberechtigung erhält. Entsprechend soll Paderborn dem SVW vor einigen Tagen sein Transferangebot noch einmal befristet übermittelt haben, woraufhin die Buwe dann einlenkten.
Paderborns Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange betont: "Ich begrüße es sehr, dass wir eine einvernehmliche Lösung gefunden haben. Diese ist im Sinne von Kennedy, von uns und auch von Waldhof Mannheim. Wir freuen uns sehr, dass Kennedy wie geplant für uns ab sofort in der 2. Bundesliga auflaufen kann." Eine Spielberechtigung für die 2. Bundesliga habe der SCP07 erhalten, sodass Okpala schon in der kommenden Woche für die Ostwestfalen zum Rückrunden-Auftakt in Kiel auflaufen kann. Ein im Raum stehendes Schlichtungsverfahren beim DFB sowie eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht sind nun hinfällig.









































