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·25 mars 2026

Es bleibt angespannt

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Der FC St. Pauli vermeldet, dass sich zwei weitere Spieler verletzt haben: Tomoya Andō und Lars Ritzka werden vorerst fehlen, das Lazarett bleibt gut gefüllt.(Titelfoto: Stefan Groenveld)

Wenn man sich in dieser Saison bei einer Sache sicher sein kann, die den FC St. Pauli immer wieder ereilt, dann sind es Verletzungen von wichtigen Spielern. Oft zu Zeitpunkten, an denen einige denken mögen „Oh, jetzt entspannt sich die Kadersituation ja gerade“ knallt der Verein uns Nachrichten mit schlimmen Wörtern wie „Adduktorenbereich“ oder „operativer Eingriff“ um die Ohren. So geschehen, durchaus überraschend, am Mittwochmittag.


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Andō und Ritzka verletzten sich

Der FC St. Pauli erklärte: Tomoya Andō hat sich im Spiel gegen Freiburg eine „muskuläre Verletzung im Adduktorenbereich zugezogen“. Der 27-jährige Innenverteidiger wird daher nicht zur japanischen Nationalmannschaft reisen. Was diese Verletzung bedeutet, also wie lange er ausfallen wird, erklärte der Verein nicht, nannte nichtmal eine ungefähre Ausfalldauer. Wahrscheinlich ist aber, dass es sich bei einer „muskulären Verletzung“ eher um etwas Strukturelles handelt, was eine längere Ausfallzeit bedeuten würde, als wenn es sich „nur“ um eine Zerrung handeln würde. Viel Spekulation, ich weiß, aber dieser Absatz ist getrieben von Sorgen.

Auch Lars Ritzka wird vorerst verletzt fehlen. Wie der FC St. Pauli erklärte, habe der Linksverteidiger nach einem Sturz in der letzten Woche Probleme mit der rechten Schulter. Zwar konnte Ritzka am Sonntag noch das Spiel gegen Freiburg bestreiten, doch die Schulterprobleme verlangen nun einen operativen Eingriff. Auf der einen Seite ist es natürlich ein Mutmacher, dass eine OP in die Länderspielpause geschoben werden kann und Ritzka zuvor trotzdem spielen konnte. Das lässt auf eine eher kürzere Ausfalldauer hoffen. Auf der anderen Seite bedeutet eine Operation eben nahezu immer, dass die Folgen nicht nach nur zwei Tagen Bettruhe ausgestanden sind.

Sieben Spieler im Lazarett

Es ist also unklar, wie lange Andō und Ritzka nun ausfallen werden, es ist anhand der Meldung des FC St. Pauli nicht einmal ausgeschlossen, dass beide direkt nach der Länderspielpause einsatzbereit sind. Wahrscheinlich ist das aber nicht, womit sich beide in das Lazarett des FCSP begeben. In diesem befinden sich aktuell mit Simon Spari, Karol Mets, James Sands (Alter, der fehlt sooo sehr!), Manos Saliakas und Ricky-Jade Jones bereits fünf Spieler. Dass nun noch jeweils ein weiterer Außen- und Innenverteidiger hinzukommen, entspannt die Situation auf den ersten Blick nicht.

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Lars Ritzka wird dem FC St. Pauli aufgrund einer Schulterverletzung vorerst fehlen.

// (c) Stefan Groenveld

Immerhin gibt es berechtigten Grund zur Hoffnung, dass mit Ritzka und Andō zwar ein Außen- und Innenverteidiger nun erstmal ausfallen werden, diese sich aber auf dem Weg ins Lazarett mit jeweils einem Positionskollegen die Klinke in die Hand geben. Denn Alexander Blessin erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Freiburg-Spiel, dass er mit einer Rückkehr von Saliakas und Mets für das Spiel beim 1. FC Union Berlin rechne.

Viele Wechsel in der Fünferkette

Trotzdem ist es natürlich alles andere als hilfreich für ein Bundesligateam, dessen Spielidee auf guter Abstimmung in der Defensive beruht, wenn die Startelf ständig durch Verletzungen durcheinandergewürfelt wird. Erst in zwei von 13 Spielen in diesem Jahr konnte der FC St. Pauli die gleiche Fünferkette wie im Spiel davor aufbieten. Beide Male war das aber auch schon die fast letztmögliche Aufstellung, bevor sich der Co-Trainer mit auf den Spielberichtsbogen schreibt (in Dortmund fehlten Metcalfe, Irvine und die Neuzugänge waren noch nicht bereit, beim Ligaspiel in Leverkusen musste der FCSP auf Wahl und Smith verzichten).

Der Kader des FC St. Pauli ist eigentlich besonders in der Innenverteidigung üppig besetzt, es finden sich sieben Spieler für die drei zu besetzenden Positionen. Dass aber in dieser Spielzeit bereits Ritzka und Sands (die beide nun selbst aktuell verletzt sind) in der Innenverteidigung aushelfen mussten und sich diese oft ganz von alleine aufstellt, zeigt ganz gut die Probleme, die der FCSP in dieser Saison immer wieder mit Verletzungen hat. Für den Abstiegskampf sind das schlechte Nachrichten.

Gute Besserung, Lars!トモヤ、早く良くなってね// Tim

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