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·25 mars 2026
FC St. Pauli-Trainer Alexander Blessin nach Schiedsrichter-Kritik bestraft

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Der FC St. Pauli-Trainer Alexander Blessin muss nach seiner Schiedsrichter-Kritik tief in die Tasche greifen: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes belegte den 52-Jährigen wegen „eines unsportlichen Verhaltens“ mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Der DFB teilte am Mittwoch mit: „Das Urteil ist rechtskräftig.“ Die Schiri-Schelte folgt auf Blessins Proteste nach dem 1:2 im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga und brachte eine offizielle Verurteilung durch das Verbandsgericht nach sich.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes stellte fest, dass Blessins Äußerungen ein unsportliches Verhalten darstellten und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Der DFB machte die Entscheidung am Mittwoch öffentlich und erklärte dazu: „Das Urteil ist rechtskräftig.“ Damit ist das Verfahren abgeschlossen und das Strafmaß verbindlich.
In der Mitteilung des Verbandes hieß es außerdem, Blessin habe „dessen Unparteilichkeit infrage gestellt“ — eine Formulierung, die sich unmittelbar auf seine Vorwürfe gegen den Unparteiischen bezog. Die Sanktion folgte dem formalen Ablauf einer Presserunde beziehungsweise eines Verfahrens vor dem Sportgericht, das die Aussagen juristisch einordnete.
Die Geldstrafe geht zurück auf Blessins vehemente Kritik nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg im Kampf um den Klassenerhalt. Der 52-Jährige hatte sich öffentlich über Schiedsrichter Florian Badstübner aufgeregt und in einem DAZN-Statement gesagt, seine Mannschaft habe „nicht gegen elf Mann gespielt, sondern gegen zwölf und das war Schiedsrichter“.
Bei DAZN führte Blessin seine Vorwürfe weiter aus: „Es waren viele Kleinigkeiten. Wenn mir ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte gibt und mich dabei wirklich höhnisch anlächelt, dann finde ich das respektlos. Auch, wenn ich draußen emotional bin. Vor dem ersten Tor waren es auch drei Situationen, in denen er weiterspielen lässt. Jetzt kann man wieder sagen, schlechter Verlierer, alles gut.“ Diese Aussagen bildeten den Kern der Anklage wegen unsportlichen Verhaltens.
Unmittelbar nach der Partie und in der anschließenden Presserunde zeigte Blessin Einsicht und bedauerte seine Wortwahl. In der Pressekonferenz sagte er: „Die Aussage, die ich bei DAZN getätigt habe, war nicht clever. Es ist aus der Emotion heraus passiert, das muss man mir zugestehen“.
Gleichzeitig betonte der Übungsleiter, wie groß die Bedeutung der kommenden Spiele für seinen Klub sei und unterstrich damit die emotionale Grundlage seiner Kritik: „Hier geht es um extrem viel“.
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