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FC Bayern München

·24 mars 2026

FCB-Engagement in den Internationalen Wochen gegen Rassismus

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Auch in diesem Jahr setzt der FC Bayern anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wieder unterschiedliche Akzente: Die Fußballer in der Allianz Arena und die Basketballer im SAP Garden haben sich unmittelbar vor ihren Spielen hinter einem „Rot gegen Rassismus“-Banner versammelt, der Slogan stand auf den Aufwärmshirts und wird auch beim Heimspiel der FC Bayern Frauen am 28. März gegen den 1. FC Nürnberg am Campus präsent sein. Zudem ist es der Initiative für Vielfalt des Deutschen Meisters wichtig, inhaltlich zu wirken: In diesem Jahr setzte der FC Bayern den Workshop „Gemeinsam gegen Rassismus“ für Mitarbeitende und Mitglieder des FCB-Ehrenamtsprogramms „PACK MA’S“ am FC Bayern Campus um.

Nach einer Begrüßung durch Andreas Werner, gemeinsam mit Geschäftsführer Benny Folkmann Leiter von „Rot gegen Rassismus“, gab Herbert Hainer in einer einleitenden Rede Einblicke in die Ziele der FCB-Initiative. „Respekt, Vielfalt und Weltoffenheit sollen keine Schlagworte sein - sondern unser Zusammenleben und unseren Alltag prägen“, erläuterte der Präsident, „Diskriminierung, egal welcher Art, hat in unserer Gesellschaft keinen Millimeter Spielraum. ,Rot gegen Rassismus‘ heißt für uns als FC Bayern: aktiv sein.“ Aus diesem Grund freue er sich über die Teilnahme am Workshop: „Unser Verein ist stolz auf Menschen wie Sie.“ Der Workshop war bewusst im kleinen Rahmen gehalten, damit der Austausch der 25 Teilnehmenden in einem möglichst sensiblen Gesprächsklima stattfinden konnte. Die Veranstaltung klang im Clubheim *1900 aus, bei dem alle zusammen die zweite Halbzeit des 5:0-Siegs der FC Bayern Frauen in Essen schauten – und gleichzeitig ihre Eindrücke des Workshops Revue passieren ließen.


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Alle Infos zur Initiative „Rot gegen Rassismus“:

„Rot gegen Rassismus“ sei vor sechs Jahren gestartet worden, „weil es uns wichtig ist, nicht nur sportlich Akzente zu setzen“, sagte Hainer. „Sport ist selten allein das, was auf dem Spielfeld passiert – es geht immer auch um Themen wie Zugehörigkeit, Toleranz oder Respekt, und am Ende lautet eine zentrale Frage: Was für eine Gemeinschaft wollen wir sein, wie wollen wir unsere Gesellschaft organisieren?“ Sport könne die Welt nicht allein ändern, „aber er verbindet Menschen und kann helfen, ein Miteinander zu fördern, das Barrieren überwindet – auch in den Köpfen“. Hainer führte weiter aus: „Zivilcourage beginnt mit Mut – und zwar im Kleinen, nicht im Rampenlicht.“ Daher dankte er den Anwesenden, dass sie sich im Workshop einbringen: „Wer ausgrenzt, verliert – im Sport wie im Leben.“

Ziel des Workshops war es unter anderem, „PACK MA’S“-Mitglieder für das Thema zu sensibilisieren, die künftig bei Veranstaltungen wie dem Festival „Super Bloom“ auf dem Münchner Olympiagelände, beim Christopher Street Day oder an Spieltagen des FC Bayern den Informationsstand der Initiative gemeinsam mit dem Kernteam um Kiki Hasenpusch, Erik-Maurice Böhm, Theresa Grosfeld und Rio Grumbrecht (er moderierte erneut den Workshop am Campus) organisieren. Das Leitmotiv „Gemeinsam gegen Rassismus“ traf den Kern, so Hainer: „Denn genau darum geht es: gemeinsam. Und nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit offenen Ohren, Entschlossenheit und Haltung.“ Am Montag stand „Rot gegen Rassismus“ am FC Bayern Campus ein weiteres Mal Mitarbeitenden für einen Austausch zur Verfügung – unter anderem nahm auch Alara Sehitler von den FC Bayern Frauen am eigens von der Initiative entwickelten Vielfaltsquiz teil.

Vom EuroLeague-Spiel der Basketballer über die Allianz Arena bis hin zum FC Bayern Campus – einmal mehr zeigt der FC Bayern in den Wochen gegen Rassismus, wie wichtig der Einsatz für Vielfalt ist. Auch die Partner des deutschen Rekordmeisters beteiligten sich, ebenso war unter anderen die FCB-Legende Roy Makaay beim Spiel gegen Union Berlin mit dem Slogan der Initiative auf der Brust unterwegs. Fazit eines Workshopteilnehmenden: „Es gab viele Aha-Effekte, ich habe viel gelernt – es hat zum Nachdenken angeregt. Weiter so!“ Die Aktivitäten von „Rot gegen Rassismus“ enden auch dieses Jahr nicht mit den Aktionswochen – im Mai finden unter anderem zwei Zeitzeugengespräche mit Abba Naor für Mitglieder wie FCB-Nachwuchsspieler am FC Bayern Campus statt. Der Holocaust-Überlebende war zuletzt im vergangenen Jahr an der Säbener Straße für einen Vortrag zu Gast und zuvor auch schon zwei Mal am FC Bayern Campus. Beim Auswärtsspiel auf St. Pauli wird es einen gemeinsamen Workshop beider Bundesligisten für ihre Mitglieder geben; bereits im Vorjahr hatten die zwei Vereine zusammen einen Workshop in München organisiert.

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