Frauen Fußball Bundestrainer Wück vor dem letzten WM-Quali-Spiel – Aufstellung und Kader | OneFootball

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·8 juin 2026

Frauen Fußball Bundestrainer Wück vor dem letzten WM-Quali-Spiel – Aufstellung und Kader

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Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat das WM-Ticket für 2027 in Brasilien bereits sicher, dennoch wartet am Dienstag in Ljubljana noch ein letzter Auftritt in der Qualifikation. Gegen Slowenien geht es ab 18 Uhr live im ZDF nicht mehr um das Weiterkommen, wohl aber um einen weiteren Sieg und um wichtige Erkenntnisse für Bundestrainer Christian Wück.

Bundestrainer Christian Wück: „Die Nations League ist eine sehr gute Gelegenheit für die Entwicklung der Mannschaft“ Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB


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Wück kündigte an, die Partie personell zu nutzen. Nach der Erholungsphase zwischen den Länderspielen sollen im Abschlusstraining die Gegnerinnenanalyse und die letzten Feinheiten folgen, ehe der Fokus komplett auf Slowenien liegt.

Voraussichtliche Aufstellung Deutschland gegen Slowenien

Mahmutovic – Müller, Minge, Küver, Wamser – Gräwe, Nüsken – Cerci, Mühlhaus, Endemann – Schüller

Wück plant neue Besetzungen

Der Chefcoach rechnet in Ljubljana mit ähnlichen Bedingungen wie beim 3:0 in Österreich. Slowenien werde sich voraussichtlich tief staffeln und über Konter kommen. Für Deutschland werde es deshalb darum gehen, Lösungen gegen einen kompakten Gegner zu finden. Zugleich betonte Wück, die Mannschaft müsse sich weiterentwickeln und erneut eine Bewährungsprobe bestehen.

Für das Spiel stehen ihm alle Spielerinnen zur Verfügung. Deshalb will er die Startelf verändern und einige Positionen neu besetzen. Das Ziel bleibe trotzdem unverändert, sagte Wück: gewinnen.

Auch im internen Konkurrenzkampf sieht der Bundestrainer seine Auswahl gut aufgestellt. Die Mannschaft habe gemerkt, dass sie selbst größere Ausfälle auffangen könne. Spielerinnen aus der zweiten Reihe scharrten mit den Hufen, und genau das wolle man auch gegen Slowenien sehen. Wück vertraut seinem Kader und traut ihm viel zu, verlangt aber, dass alle auf den Punkt da sind. Er hoffe, dass das auch am Dienstag so sei.

Gräwe als Option im Mittelfeld

Im zentralen Mittelfeld könnten sich ebenfalls neue Möglichkeiten ergeben. Wück kündigte an, auf der einen oder anderen Position anderen Spielerinnen eine Chance geben zu wollen. Auf der Sechs und der Acht gebe es mehrere Alternativen, darunter Lisanne Gräwe, die sich in Frankfurt gut entwickelt habe.

Der Blick des Trainerteams richtet sich zugleich schon auf die nächsten Monate. Im Stadion werde man die Spielerinnen erst wieder zu Saisonbeginn sehen. Für einige stehen Wechsel an, und Wück hofft, dass sich die Anlaufzeit in den neuen Klubs kurz hält. Als Mannschaft komme man erst im Oktober wieder zusammen. Bis dahin seien für das Trainerteam zahlreiche Scoutingtouren und Vereinsbesuche geplant, um bestens auf die nächsten Maßnahmen vorbereitet zu sein.

Minge zurück auf dem Platz

Janina Minge verpasst die Partie gegen Norwegen wegen ihrer Rotsperre, doch ein Heimspiel in Köln vor großer Kulisse zu versäumen, habe sie natürlich geärgert. Sie lobte jedoch die Spielerinnen auf dem Feld, die ihre Aufgabe gut erledigt hätten. Jetzt freue sie sich darauf, vor der Sommerpause wieder dabei zu sein und wie immer 100 Prozent zu geben.

Aus ihrer Sicht hat die Offensive effizient gearbeitet, die Chancen wurden konsequent genutzt und viel Ballbesitz gesammelt. Ann-Katrin Berger habe zudem einige Bälle stark pariert. Verbesserungsbedarf sieht Minge aber in der Defensive. Dort könne immer noch mehr zugemacht werden, sagte sie. In Slowenien soll deshalb die Null stehen, während vorne möglichst viele Tore fallen, damit die Partie souverän verläuft.

Von der Ankunft in Ljubljana berichtete Minge von einem entspannten Ablauf. Ein Teil der Mannschaft habe sich im Hotel ausgeruht, andere seien spazieren gegangen oder in ein Café. Die Stimmung sei dennoch hoch, das Team habe große Lust auf das Spiel. Es sei angenehm, einmal entspannt in eine Partie zu gehen. Schließlich wolle man zeigen, dass die WM-Qualifikation völlig verdient gelungen sei.

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