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·7 juillet 2026
Fußball heute Ergebnise: Messi führt Argentinien ins Viertelfinale

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Argentinien hat sich nach einem 0:2-Rückstand gegen Ägypten noch spektakulär ins Viertelfinale gekämpft. Lionel Messi stand dabei im Mittelpunkt, verschoss zunächst einen Elfmeter, bereitete dann den Anschluss vor und traf selbst zum Ausgleich, ehe Enzo Fernández in der Nachspielzeit das 3:2 perfekt machte.

Bildkombination zum WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten: Links Ägyptens Stürmer Mohamed Salah, rechts Argentiniens Superstar Lionel Messi. Beide Mannschaften treffen am 7. Juli 2026 im Atlanta Stadium in Atlanta aufeinander. (Photo by Franck FIFE and Roberto SCHMIDT / AFP)
Argentinien – Ägypten1/8
Di 07.07. · 18:00 Uhr · ARD
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In Atlanta brach nach dem Schlusspfiff grenzenloser Jubel aus, Messi sank auf die Knie und verbarg das Gesicht in den Händen. Während das Stadion zum Tollhaus wurde, vergoss Argentiniens Superstar Tränen des Glücks. Mit dem furiosen Comeback gegen tapfer auftretende Ägypter war der Weltmeister noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.
Es war Messi, der das Spiel drehte und ein Comeback ermöglichte, das nach Ansicht der argentinischen Presse in die Geschichtsbücher eingehen wird. Der 39-Jährige legte beim Treffer von Cristian Romero zum 1:2 in der 79. Minute auf und stellte nur wenig später selbst auf 2:2. In der Nachspielzeit sorgte Fernández dann für das späte 3:2 und den Sprung unter die letzten acht.
Julian Alvarez fand nach Abpfiff große Worte für seinen Kapitän: „Ehrlich gesagt gibt es kaum noch Worte, um ihn zu beschreiben. Er ist eine Legende, der beste Spieler der Welt – der Geschichte“. Auch die Medien feierten die Aufholjagd begeistert. Clarin sprach von einem „Comeback, das in die Geschichte eingehen wird“, La Nacion titelte mit „Episch! Herz eines Champions!“.

Ägyptens Torhüter Mostafa Shoubir pariert den Elfmeter von Lionel Messi im Achtelfinale der WM 2026 gegen Argentinien am 7. Juli 2026 im Atlanta Stadium. (Elsa / Getty Images North America via Getty Images)
Der Abend hatte für Argentinien jedoch alles andere als ideal begonnen. Bereits in der 21. Minute verschoss Messi einen Foulelfmeter, wie schon zuvor im Sechzehntelfinale gegen Österreich hatte der Superstar vom Punkt nicht getroffen. Die Argentinier rannten danach immer wieder gegen den überragenden ägyptischen Torhüter Mostafa Shobeir an, fanden aber lange kein Mittel.
Die erste Rückschlagphase war bereits in der 15. Minute eingeleitet worden, als Yasser Ibrahim nach einer Ecke per Kopf traf und damit den ersten WM-Rückstand Argentiniens besorgte. Im weiteren Verlauf blieb die Offensive des Titelverteidigers behäbig, die Kombinationen liefen zu langsam. Auch ein Freistoß von Messi aus der Distanz, der an den Pfosten klatschte, brachte keinen sofortigen Umschwung.
Ägyptens Coach Hossam Hassan hatte vor der Partie von „kein leichtes Spiel“ gesprochen, und sein Team setzte diese Ansage zunächst eindrucksvoll um. Die Nordafrikaner standen kompakt, verteidigten Messi oft mit mehreren Spielern und schlossen die Räume konsequent. Gleichzeitig boten sie nach vorn immer wieder Nadelstiche und brachten den Weltmeister mehrfach an den Rand der Niederlage.
Nach einer starken Anfangsphase belohnte sich Ägypten zunächst für den hohen Aufwand, blieb aber in der Defensive nicht fehlerfrei. Sobald Argentinien etwas schneller kombinierte, entstanden Lücken. Einmal durfte Mostafa Zico schon in der 67. Minute jubeln, doch sein vermeintlicher Treffer zum 2:0 wurde nach Sichtung der Videobilder wegen eines Foulspiels wieder aberkannt.
Als Argentinien in der Schlussphase immer wütender auf den Ausgleich drückte, wurde Shobeir endgültig zum großen Gegenspieler. Die Ägypter verteidigten tief in der eigenen Hälfte, blieben aber bei Kontern gefährlich. Kurz vor der letzten Trinkpause schwor sich das Team noch einmal auf die heiße Schlussphase ein, doch diese wurde für die Nordafrikaner noch brenzliger als erwartet.
Nach dem spektakulären Umschwung geht die Mission Titelverteidigung für Messi und Argentinien weiter. Am Sonntag um 3.00 Uhr MESZ, live bei MagentaTV, wartet in Kansas City entweder die Schweiz oder Kolumbien.
Trainer Lionel Scaloni war nach dem Abpfiff derart überwältigt, dass er sein Interview abbrach. „Ich kann nicht mehr. Das ist zu viel. Was für eine Gruppe an Spielern! Ich kann nicht mehr, ich muss aufhören. Es tut mir leid.“ Für Messi, der mit seinem 21. WM-Tor zum Ausgleich traf, lebt der Traum vom erneuten Titelgewinn weiter.







































