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·19 février 2026
Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“

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Simon Bartsch
19 Februar, 2026
Eine Stamm-Startelf habe er nicht, hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn erklärt. Allerdings eine Achse, die zum festen Personal gehöre. Als Spieler nannte der Trainer Timo Hübers und Eric Martel. Doch Martel ist längst nicht mehr so unumstritten. Und nicht wenige Fans wollen eine Erklärung in der ungeklärten Vertragssituation sehen.

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Der einst als „Mr. Unverzichtbar“ geadelte Eric Martel hat beim 1. FC Köln seinem Namen zuletzt nicht mehr so wirklich Ehre gemacht. Denn der 23-Jährige lieferte in den vergangenen Wochen nicht mehr wie gewohnt ab, erfüllte die Rolle des Leaders nicht wie zuvor. Und natürlich gibt es seitdem Spekulationen, ob der Leistungsabfall des Kölner Sechsers mit der noch offenen Vertragssituation zusammenhänge. Martel wirkte oft fahrig und unkonzentriert, agierte nicht immer sattelfest. So war er unter anderem an zwei der Gegentore im Duell gegen den VfB Stuttgart mit in der Verlosung.
Und auch FC-Trainer Lukas Kwasniok räumte am Donnerstag auf der Pressekonferenz zu diesem Thema ein, dass Profifußballer immer eins beschäftige. „Das ist nicht nur der aktuelle Stand um einen herum, sondern eben auch die Zukunft. Das ist der große Unterschied zu vielen Arbeitnehmern“, so der Coach. Denn der Profifußball ist schnelllebig und oft erbarmungslos. Die Grundsicherheit, die man als Angestellter habe, gebe es nicht, betonte Kwasniok. Ganz natürlich also, dass nicht nur die guten oder eben nicht so guten erbrachten Leistungen in den Köpfen der Spieler kreisen. “Was Fußballer, da habe ich mal ein Interview zu gelesen, Profisportler und Profifußballer am meisten umtreibt, ist neben dem nächsten Spiel tatsächlich auch die Gedankenwelt um die eigene Zukunft. Nicht, weil du Existenzängste hast, sondern weil du darüber nachdenkst, welcher Step der richtige ist“, so Kwasniok.
Und so liegt es in der Natur der Sache, dass ein eben nicht so freier Kopf sich auch auf die Leistungen auswirken kann. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. „Ich glaube, dass diese Gedanken grundsätzlich dazu führen, gerade wenn du ein sehr strukturiert und organisiert denkender Mensch bist, so wie der Eric und auf der Sechs sehr viel Struktur und Organisation um dich herum ist, dann ist das was ganz anderes als bei einem Zehner, der sich recht wenig Gedanken über den morgigen Tag macht“, erklärte der Trainer. „Das beschäftigt dich dann ein wenig, das ist nicht von der Hand zu weisen.“ Nach wie vor ist die Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft nicht geklärt. Martel hatte sich Bedenkzeit bis zum Ende des Transferfensters erbeten. Dem Vernehmen nach sollen aktuell Gespräche stattfinden.
Fakt ist, die Verhandlungsposition hat sich komplett verändert. Martel liefert nicht mehr so wie zu Saisonbeginn, ist nicht mehr unumstritten. Interessenten werden aktuell nicht Schlange stehen, im Frühling für einen ablösefreien Sechser sicherlich anklopfen. Der FC hat sich im Winter bereits nach Alternativen umgeschaut. Für Martel hat Kwasniok noch einen Rat parat: „Da hilft nur eins: Weiterhin den gleichen Einsatz und das gleiche Engagement an den Tag zu legen. Das tut Eric und solange ich das Gefühl habe, werde ich ihn auch nach wie vor einsetzen und auch schützen, wenn es nötig sein sollte.“









































