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·16 janvier 2026
HSV ausgestochen: Schalke vor Verpflichtung von Bundesliga-Torhüter

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·16 janvier 2026

Nach intensiven Gesprächen steht Schalke 04 vor einer überraschenden Torwart-Verpflichtung. Kevin Müller soll kommen – und der HSV geht leer aus.
Beim FC Schalke 04 deutet sich kurz vor dem Start in die Rückrunde eine überraschende Veränderung auf der Torwartposition an. Nach Informationen von Sky stehen die Königsblauen in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim. Geplant ist eine Leihe bis zum Saisonende – ein Deal, der nicht nur sportlich Sinn ergibt, sondern auch den Hamburger SV aussticht.
Wie Sky berichtet, sind zwischen den beteiligten Klubs nur noch letzte Details zu klären. Müller selbst soll einem Wechsel nach Gelsenkirchen sehr positiv gegenüberstehen und bereit sein, zeitnah den Medizincheck zu absolvieren. Beim S04 ist für den 34-Jährigen die Rolle als erfahrene Nummer zwei vorgesehen – ein klares Signal mit Blick auf den möglichen Aufstieg.
Der Hintergrund: Justin Heekeren steht vor dem Abschied. Der Vertrag des 25 Jahre alten Ersatzkeepers läuft im Sommer aus, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. Zudem wirbt der RSC Anderlecht intensiv um den Schalke-Profi, ein Winterwechsel nach Belgien ist nicht ausgeschlossen.
Müller wiederum bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit. Über Jahre hinweg war er die feste Größe im Tor des 1. FC Heidenheim, ehe er vor der aktuellen Saison seinen Stammplatz verlor und zuletzt nur noch dritte Wahl war. Eine Leihe erscheint daher für alle Beteiligten als saubere Lösung.
Auch der HSV hatte den Routinier im Blick, nachdem Daniel Peretz den Klub verlassen hatte. Doch nach Sky-Informationen scheint nun Schalke das Rennen zu machen. Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald zeigte sich zuletzt grundsätzlich offen für einen Abgang seines Keepers und erklärte: „Es gibt keine konkreten Gespräche. Aber wenn er gehen möchte, dann darf er gehen.“
Auf Schalke würde Müller in ein funktionierendes Defensivkonstrukt stoßen. In der Hinrunde der 2. Liga kassierte der S04 nur zehn Gegentore, Loris Karius überzeugte als klare Nummer eins. Mit einem routinierten Ersatzmann im Rücken wollen die Königsblauen im Aufstiegsrennen offenbar kein Risiko eingehen – und setzen bewusst auf Erfahrung.









































