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·14 avril 2026

Isak Johannesson blüht unter René Wagner wieder auf

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Isak Johannesson blüht unter René Wagner wieder auf

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Simon Bartsch

14 April, 2026

Zu Saisonbeginn Stammspieler, dann kleine Krise und zuletzt wieder ansteigende Form: Isak Johannesson blüht beim 1. FC Köln wieder auf. Daran dürfte auch der neue Trainer seinen Anteil haben.

Das Tor wurde ihm zu Recht nicht gutgeschrieben, die Leistung krönte der Isländer dennoch mit dem Schuss zum 3:1, den Bremens Torhüter ins eigene Netz lenkte. Isak Johannesson untermauerte damit seine ansteigende Form.

Jubel nach dem Treffer zum 3:1

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Der Schrei hatte schon etwas von einer Erlösung. Isak Johannesson baute sich vor den Zuschauern auf und ließ seinen Emotionen freien Lauf. Kurz zuvor hatte der Mittelfeldspieler aus spitzem Winkel abgezogen, Bremens Keeper Mio Backhaus den Ball ins eigene Netz abgelenkt, der 3:1-Endstand im direkten Duell der Geißböcke gegen Werder. Die Saison bislang für ihn eine Achterbahn der Gefühle, nach acht sieglosen Spielen in Folge wieder ein Dreier – auch von Johannesson fiel in diesem Moment sichtbar eine Last ab. Dass der Treffer zu einem Eigentor erklärt wurde, war für den 23-Jährigen kein Problem. „Ich habe es mir nochmal angesehen und denke, dass es nicht mein Tor war“, sagte der Isländer nun im vereinseigenen Interview bei fc.de. „In manchen Medien wird mir zumindest die Vorlage gutgeschrieben, das freut mich. Aber grundsätzlich ist mir das auch nicht wichtig. Ich will, dass die Mannschaft gewinnt, egal wer die Tore schießt.“ 

„Es gibt Dinge, die man nicht immer kontrollieren kann“

So oder so war Johannesson an dem Treffer maßgeblich beteiligt. Überhaupt rief der Mittelfeldspieler eine insgesamt doch gute Leistung ab. Der Isländer gab drei Torschussvorlagen, zog zwei Mal selbst ab, lief die meisten Kilometer aller Spieler (12,3). Es wirkt so als habe René Wagner die richtigen Stellschrauben bei dem 23-Jährigen gefunden. Johannesson blüht geradezu auf. „René ist ein positiver Typ, macht klare Ansagen und spricht offen mit mir. Er ist einerseits taktisch sehr gut und bereitet uns gut vor, er ist aber auch jemand, der die Mannschaft sehr gut führt“, sagt der Mittelfeldspieler. „Obwohl René noch sehr jung ist, macht er das super und ich arbeite sehr gerne mit ihm.“ Der Isländer spricht das gute Verhältnis und das gegenseitige Vertrauen an, das offenbar beflügelt.

Denn der Saisonverlauf war alles andere als optimal bei Johannesson. Zu Saisonbeginn noch unumstrittener Stammspieler, zum Ende des Jahres nur noch die Rolle des Jokers – möglicherweise auch, aufgrund des schmerzhaften Ausscheidens in der WM-Qualifikation. Zuletzt zeigte die Formkurve eben wieder deutlich nach oben. „Als isländischer Spieler, der zum ersten Mal in einer Top-fünf-Liga spielt, war mir klar, dass es eine Art Achterbahnfahrt sein wird“, so Johannesson. „Es gibt Dinge, die man nicht immer kontrollieren kann. Ich habe einen klaren Kopf behalten und weitergemacht. Aktuell fühle ich mich wieder sehr gut, seit Ende März zeige ich wieder gute Leistungen, gegen Gladbach, Frankfurt, Bremen.“ Und diese guten Leistungen sollen nun gegen St. Pauli bestätigt werden.

„Es kann ein guter Abend werden. Der Druck liegt bei St. Pauli. Für uns ist es ein Auswärtsspiel und wir gehen mit der Mentalität rein, dass wir gewinnen wollen“, sagt Johannesson und verrät einen möglichen Schlüssel: „Wir freuen uns darauf.“

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