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·18 mars 2026
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·18 mars 2026
Kommt der Senegal mit seinem Einspruch durch? Nachdem am Dienstagabend bekannt wurde, dass Marokko am Grünen Tisch zum Afrika-Cup-Sieger 2026 erklärt wurde, kündigte der Fußballverband an, Beschwerde einzulegen.
Während des Finals war die senegalesische Mannschaft geschlossen vom Feld gegangen, als Marokko ein Elfmeter zugesprochen wurde. Erst mit Verzögerung kehrten sie zurück und siegten am Ende mit 1:0. Doch der Titel wurde ihnen noch aberkannt, was den Verband wütend macht. Der Generalsekretär Abdoulaye Sow erklärte, dass er die Trophäe nicht herausgeben werde.
"Die Reaktionen weltweit auf diese Entscheidung bestätigen die allgemeine Empörung. Die Trophäe wird das Land nicht verlassen", sagte Sow in einer Show des senegalesischen Fernsehsenders 'RTS 1'.
Der Verteidiger von Lyon, Moussa Niakhaté, schloss sich der Meinung des Trainers an, äußerte sich jedoch in einem trotzigeren Ton auf Instagram. "Kommt und holt ihn euch", schrieb er zu einem Foto, auf dem er mit der Trophäe zu sehen ist.

Auch die senegalesische Regierung hat sich mittlerweile eingeschaltet und forderte eine "unabhängige internationale Untersuchung" wegen möglicher Korruption. Die Regierungssprecherin Marie Rose Khady Fatou Faye kritisierte die Entscheidung scharf.
"Diese Entscheidung ist grob rechtswidrig und zutiefst ungerecht. Indem die CAF ein Ergebnis infrage stellt, das am Ende eines ordnungsgemäß ausgetragenen und gemäß den Spielregeln gewonnenen Spiels erzielt wurde, untergräbt sie ihre eigene Glaubwürdigkeit erheblich", erklärte Faye in der Stellungnahme und forderte eine Untersuchung "innerhalb der Führungsgremien des CAF".
📸 ABDEL MAJID BZIOUAT - AFP or licensors









































