Nach dem 0:3 in Cottbus: So schaut's aus, Sechzig! | OneFootball

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·9 avril 2026

Nach dem 0:3 in Cottbus: So schaut's aus, Sechzig!

Image de l'article :Nach dem 0:3 in Cottbus: So schaut's aus, Sechzig!

So brüllte der Löwe: Dähne (db24-Note 5) - Schifferl (5,5/46. Faßmann 3,5), Reinthaler (5), Voet (5) - Danhof 5/65. Rittmüller 4,5), Jacobsen (5), Maier (5,5/46. Althaus 4), Lippmann (4,5) - Volland (5/82. Hobsch 4,5)- Steinkötter (5,5/65. Niederlechner 3), Haugen (5).

So spielte Cottbus: Funk - Straudi (87. Lucoqui), Manu, Awortwie-Grant, Borgmann - Pelivan, Tolc Cigerci, Boziaris (59. Butler), Michelbrink (77. Cvjetinovic)- Engelhardt (77. Tattermusch), Hannemann (59. Rorig).


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Gelbe Karten: Engelhardt – Schifferl, Althaus.

**Zuschauer/Löwenanteil: 16.273/1.200.

Schiedsrichter: db24-Note 1,5 für Florian Lechner. Souveräne Leitung. Irgendwie ist das alles verwunderlich: Je länger die Saison dauert, desto besser werden die Schiedsrichter. Da scheint der DFB deutliche Worte an seine Unparteiischen gerichtet zu haben.

Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 26.202 Visitors (Netto-User).

Die db24-Spielwertung: Note 3,5. Wer glaubt, dass sich Energie Cottbus an diesem Dienstagabend in einen Rausch gespielt hätte, der täuscht sich - der Gegner (1860) war einfach unterirdisch schlecht und ließ alles vermissen, was man für die Dritte Liga braucht: Dynamik, Schnelligkeit, Herz, Leidenschaft und Überzeugung. Dass Cottbus keine Übermannschaft ist, weiß man aus der Vorrunde, als 1860 Energie mit 3:0 klar besiegte. Die erste Hälfte am Dienstag war ohne Gegenwehr, nach dem Seitenwechsel mühte sich die Kauczinski-Elf wenigstens, ein Ehrentor zu erzielen. Zu Pech kam aber auch noch Unvermögen dazu. Kevin Volland, Sigurd Haugen und Florian Niederlechner (Pfosten) hatten beste Einschussmöglichkeiten.

Die db24-Kurvenbewertung: Note 3,5. Jeder, der an diesem Dienstagabend die Reisestrapazen auf sich genommen hat, verdient größten Respekt – keine Frage. Und trotzdem bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück: Während sich die Mannschaft auf dem Platz praktisch kampflos ihrem Schicksal ergab, feierte sich ein Teil der Kurve lieber selbst. Kaum kritische Töne, kaum spürbarer Druck auf die Spieler – stattdessen Dauer-Support, als wäre nichts passiert. Das muss man nicht verstehen. Unterstützung ist das eine – aber ein Gespür für den Moment gehört genauso zur Fankultur. Und an diesem Abend hätte es durchaus mehr klare Signale in Richtung Mannschaft gebraucht.

Zum Lachen: Nix!

Zum Weinen: Die Perspektivlosigkeit des Klubs - nur eine neue Aufbruchstimmung mit einschneidenden Veränderungen könnte den Turnaround bringen.

Der Trainer-Check: db24-Note 5,5 für Markus Kauczinski. Im Vorfeld hatte der Übungsleiter noch betont, „dass wir noch nicht gestorben sind“. In Cottbus wirkten die Löwen dann allerdings so, als hätten sie sich schon vor dem Anpfiff selbst in den Sarg gelegt. Der wehrlose Auftritt seiner Mannschaft wirft Fragen auf – vor allem mit Blick auf das Kadermanagement. Vier Spiele ohne Sieg in der entscheidenden Saisonphase: Das trübt den insgesamt ordentlichen Eindruck, den Kauczinski in den ersten Monaten beim TSV 1860 München hinterlassen hatte, deutlich ein. Und trotzdem: Für uns bleibt Kauczinski der einzige echte Hoffnungsträger an der Grünwalder Straße 114.

Mein Löwen-Held: Florian Niederlechner (35). Wer ihn zum alten Eisen zählt, macht einen Fehler. Bissiger bei seinem Kurz-Einsatz als viele seiner Kollegen.

Der beste Spieler auf dem Platz: Erik Engelhardt. Der Kulmbacher traf dreimal - und dafür brauchte er nur 77 Minuten. Wohl dem, der einen echten Torjäger in seinen Reihen hat. 19 Saisontreffer sind ein Brett.

Der db24-Quotenkönig: Florian Niederlechner wurde von der db24-Community mit dem Notendurchschnitt von 3,46 zum besten Spieler der Partie gekürt.

Der Löwen-Spruch des Tages: “Wir sind aufgetreten wie Geister.” Thore Jacobsen.

So schaut’s aus, Sechzig: Ungewissheit ohne Ende in Giesing: 16 Verträge laufen aus, ein neuer Investor ist weiterhin nicht in Sicht (trotz anhaltender Gespräche mit diversen Interessenten) – wer übernimmt eigentlich die Zukunft bei den Löwen? Klar ist: Allein auf die eigene Jugend zu setzen, kann kein tragfähiges Konzept sein. Es braucht Gelder. Der Anspruch des TSV 1860 muss es sein, in der Dritten Liga ganz vorne mitzuspielen. Doch wieder wurde dieses Ziel verfehlt, auch weil im Winter auf die schwerwiegenden Ausfälle nicht reagiert worden ist.

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