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·3 juin 2026

Real-Machtkampf eskaliert: Perez-Vorwürfe an Präsidentschaftskandidat

Image de l'article :Real-Machtkampf eskaliert: Perez-Vorwürfe an Präsidentschaftskandidat

Der Machtkampf bei Real Madrid geht in die nächste Runde. Präsident Florentino Perez attackierte seinen Gegenkandidaten.

Der 79-Jährige peilt bei der außerordentlichen Präsidentschaftswahl am 7. Juni seine Wiederwahl an, muss sich aber gegen Eneregieunternehmer Enrique Riquelme behaupten. Das macht Perez mit harten Bandagen. In einem Interview mit La Razon teilte der Amtsinhaber gegen seinen Kontrahenten aus.


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Perez sieht in dem 37-Jährigen die Rückkehr der „düsteren“ Tage bei den Königlichen und könne „nicht zulassen, dass sie sich den Klub wieder aneignen. Es sind dieselben Personen: die Söhne, die Freunde, die Brüder“. Riquelmes Vorschläge seien „der Ruin. Sie lügen. Die sind hierhergekommen, um sich Real Madrid zu holen. Nichts weiter.“

Riquelme: Perez will den Fans Real wegnehmen

Der Gegenkandidat versuchte zuletzt, mit der großspurigen Transferversprechen die Wähler auf seine Seite zu ziehen. „Wir haben zwei internationale Stars unter Vertrag genommen. Ich habe eine Vereinbarung, wonach zwei große internationale Stars bei Real Madrid spielen werden, wenn ich Präsident bin. Zwei Stars, die für das sportliche Projekt auf kurze, mittlere und lange Sicht notwendig sind“, kündigte Riquelme gegenüber der Zeitung ABC an. „Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass unter mir nicht die besten Spieler der Welt bei Real spielen?“, reagierte Perez daraufhin.

Riquelme behauptete zudem, dass Perez und seine Leute den Mitgliedern „den Verein wegnehmen“ und Real Madrid für Investoren öffnen zu wollen: „Es könnten die letzten Wahlen sein, das denken viele bei Real Madrid! Denn die Privatisierung kommt.“ Perez, der höchstens fünf bis zehn Prozent der Anteile für externe Geldgeber freigeben möchte, bezeichnete die Aussagen seines Gegenübers als Lüge: „Real Madrid wird immer seinen Mitgliedern gehören.

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Foto: Getty Images

Florentino Perez wurde im Januar 2025 bereits bis 2029 wiedergewählt und befindet sich in seiner sechsten Amtszeit als Präsident. Nach chaotischen Monaten auf allen Ebenen und zwei titellosen Jahren will sich der Bauunternehmer in wenigen Tagen jedoch in einer von ihm ausgerufenen außerordentlichen Präsidentschaftswahl im Amt behaupten.

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